Oberliederbach gewinnt das Derby

Florian Müller war der gefeierte Mann in Reihen der SG Oberliederbach. In der Schlussminute erzeilte der Mittelfeldspieler das entscheidende 2:1 im Nachbarschaftsduell gegen den VfB Unterliederbach.

Das Derby hielt aber lange nicht das, was man eigentlich erwartet hatte. Vor allem im ersten Abschnitt agierten beide Teams sehr abwartend, Chancen waren Mangelware. Die beste Möglichkeit vergab der Oberliederbacher Denny Piazza, der Mitte des ersten Abschnitts nach feinem Zuspiel von Tarek Fouad an Torwart Daniel Knapschinski scheiterte. Die erste Chance für den VfB vergab Danny Koch nach der Hereingabe von Sebastian Mader per Kopf (36.).

Deutlich lebhafter wurde es im zweiten Abschnitt: Den Anfang machte erneut die SGO. Nach dem Foul von Knappschinski an Piazza entschied der Schiedsrichter auf Strafstaß. Rami Azakir verwandelte den Strafstoß zum 1:0 (52.). Doch nur sechs Minuten später schlugen die Unterliederbacher schon zurück. Leo Bianco wurde auf der rechten Seite freigespielt, flankte flach vor das Tor und Koch schob zum 1:1 ein. Dann wurde es im Derby hitzig: Nach einem weiteren Foulspiel sah VfB-Kapitän Alexander Karrer die Gelb/Rote Karte und geriet dabei mit seinem Brüder Christian, dem Oberliederbacher Mittelfeldspieler, heftig aneinander. Doch in Unterzahl schlugen sich die Gäste vor den etwa 300 Zuschauern im Oberliederbacher Sportpark wacker.  In der 78. Minute scheiterte Fuad gleich mehrfach an Knapschinski und sich in die Schüsse werfende Unterliederbacher Abwehrspieler. Alles sah schon nach einer Punkteteilung im Derby aus, doch dann schlug Müller in letzter Minute nach einem Freistoß am zweiten Pfosten doch noch eiskalt zu. Das war der Todesstoß für die Unterliederbacher im Nachbarschaftsduell. Für die SGO bedeutete es dagegen den Startschuss für die Siegesparty mit den Fans - ausgerechnet nach dem Derbysieg gegen den ehemaligen Trainer Chakir Charaf.

 

Schreibe einen Kommentar

  • (will not be published)