Interview: Chakir Charaf (Trainer VfB Unterliederbach)

Es ist eines der brisantesten Derbys im Kreis, am Sonntag (18 Uhr) ist es wieder soweit: Die SG Oberliederbach empfängt in der Verbandsliga den VfB Unterliederbach. Im Mittelpunkt steht dabei ganz klar der neue Unterliederbacher Trainer Chakir Charaf, der die sportlichen Erfolge der SG Oberliederbach im vergangenen Jahrzehnt prägte. Vor diesem besonderen Derby stand Charaf dem Mittelkreis Rede und Antwort.

Mittelkreis: Am Sonntag steigt das Derby in Oberliederbach. Nach all den Jahren bei der SGO, wirst Du dann auch gleich den ungewohnten Weg in die Gästekabine finden?

Charaf: Ich hoffe doch. Aber es kann natürlich auch sein, dass ich erst in die falsche Kabine laufe (lacht).

Mittelkreis: Ist der VfB für das Derby gerüstet?

Charaf: Leider haben wir noch einige Verletzte. Alexander Sprink hat sich die Sehne im Daumen gerissen, Alexander Clark sich einen Muskelfaserriss zugezogen. Auch der Einsatz von Danny Koch ist wegen einer Prellung fraglich. Und Gjengiz Kahrimani war zuletzt beruflich verhindert, ist zwar wieder da, aber noch nicht im Kader.

Mittelkreis: Zuletzt überzeugte beim VfB vor allem die „junge Garde“. Setzt du auch gegen Oberliederbach auf den Nachwuchs?

Charaf: Natürlich! Aber auch nur wenn sie die Leistung bringen. Wenn bei mir ein junger Spieler genau so gut ist, wie ein alter, spielt immer der junge.

Mittelkreis: Warum gewinnt der VfB gegen Oberliederbach?

Charaf: Das kann ich erst nach dem Spiel beantworten. Das Spiel kann in beide Richtungen laufen. Meine ehemalige Mannschaft wird natürlich sehr motiviert sein. Am Sonntag schlagen zwei Herzen in meiner Brust.

Mittelkreis: Wie lautet Dein Ergebnis-Tipp?

Charaf: Ich tippe nicht.

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