Verbandsliga: Zuviel Offensive wird bestraft

Dieser Satz dürfte auf den Türkischen SV in der Verbandsliga zutreffen. Im Gastspiel beim FSV Braunfels versuchte das Team um Spielertrainer Cem Karaca gleich zu Beginn ihr Offensivspiel zu präsentieren. Doch dabei unterliefen Fehler die zu einem schnellen Rückstand in der 5. Spielminute führten. Dario Schug hatte für Braunfels getroffen. Davon war die Mannschaft des Türkischen SV beeindruckt und ließ den zweiten Gegentreffer nur 3 Minuten später zu. Diesmal war Patrick Seip der Torschütze der Heimmannschaft. Die Neuorientierung der Mannschaft des Wiesbadener Vertreters dauerte noch bis zur Halbzeit, so fielen in der 14. und der 38. Spielminute noch zwei weitere Treffer die den 4:0 Pausenstand herstellten. Mehmet Dragusha und Sebastian Schäfer sorgten für diesen Spielstand.

In der Halbzeit hatte die Mannschaft um Spielertrainer Cem Karaca Zeit zum Nachdenken. Die Fehler wurden reduziert und in der 75. Minute erzielte Engin Arslan den Treffer zum 4:1. Doch auch die zweite Halbzeit ging noch nach Toren verloren. Denn in der Schlussphase erzielten Sebastian Schäfer und Dario Schug beide ihren zweiten Treffer des Tages und sorgten so für den 6:1-Endstand.

Das Projekt „Offensivfussball“ könnte nach der Niederlagenserie noch einmal überdacht werden, denn mit 51 Gegentoren hat nur die TSG Wörsdorf mehr Bälle aus dem eigenen Netz holen müssen als der Türkische SV. Am Mittwoch hat die Mannschaft die nächste Partie. Um 19.30 Uhr wird die, wegen der schweren Kopfverletzung von Joaquim Dias Rodrigues , abgebrochene Begegnung nachgeholt.

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