Verbandsliga: Türkischer SV Wiesbaden schießt sich den Frust von der Seele

Der Türkische SV Wiesbaden war, nach zwei sieglosen Spielen, nach der Winterpause beim abgeschlagenen Schlusslicht TSG Wörsdorf schon ordentlich unter Druck, um sich nicht vorzeitig aus dem Aufstiegsrennen verabschieden zu müssen. Das Gastspiel bei der TSG Wörsdorf stand also unter dem Motto: Siegen, um jeden Preis!.

Die Gastgeber haben sich schon mit dem Gang in die Gruppenliga abgefunden, werden aber dennoch versuchen, sich so gut wie möglich in den letzten Spielen zu verkaufen und machten es in der ersten Hälfte den Gästen nicht leicht.

Der Anfang des Spiels war von Nervosität auf beiden Seiten geprägt, doch die Gäste gingen durch Spielertrainer Cem Karaca in Führung. Im Gegenzug glichen die Gastgeber zum 1:1 durch Markus Schmidt aus und hielten das Ergebnis, tapfer kämpfend auch bis zur Pause. Nach der Pause riss sich aber der Türkische SV zusamen und schaltete mindestens zwei Gänge hoch. Kurz nach der Pause schoss Spielmacher Erol Genc die Führung heraus. Torjäger Engin Arslan brach nach gut einer Stunde endgültig die Gegenwehr der Gastgeber. Cem Karaca, Erol Genc und Engin Arslan, mit ihrem jeweils zweiten Treffer, schraubten das Ergebnis noch in die Höhe und ließen am Ende die Gäste mit 6:1 jubeln.

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