Verbandsliga: Der Türkische SV kann wieder gewinnen

Am Sonntag kam es zu dem Heimsieg auf den der Türkische SV seit langem gewartet hatte. In den letzten Wochen war die sportliche Leistung des Wiesbadener Verbandsligisten nicht so wie erwünscht. Hinzu kamen noch interne Probleme, einzelne Spieler verhielten sich wie Einzelkämpfer die nicht zum Erfolg des Kollektivs beitrugen. Nun gab es unter der Woche klärende Worte vom Spielausschussvorsitzenden Abdullah Karaahmet. Doch in der ersten Halbzeit zeigte der Türkische SV das Gesicht der letzten Wochen und das obwohl Cem Karaca sich für eine defensivere Aufstellung entschied und persönlich auf die Auswechselbank wechselte. Das Halbzeitergebnis, das durch den Treffer von David Simmons zustande kam, konnte keinen vom Türkischen SV erfreuen. So ging Abdullah Karaahmet in die Kabine und appelierte an die Ehre der Mannschaft. Gleichzeitig drohte er mit möglichen Konsequenzen. Eine Kabinenpredigt die sich nur 3 Minuten nach Wiederanpfiff in Tore umwandelte Fatih Bilir beförderte den Ball nach einer Standardsituation per Kopf ins gegnerische Netz. TSV-Stürmer Engin Arslan legte bei einem Freistoß in der 75. Seinen ganzen Frust und Enttäuschung der letzten Wochen hinein und traf sehenswert in das obere Tordreieck. Zum Schluss gelang Erol Genc noch ein Meisterstück. Mit einem Tor nahe der Mittelinie überwand er Marburgs Schlussmann Sebastian Wack und sorgte so für den 3:1-Erfolg des Türkischen SV. Nach diesem Sieg konnte man eine Erleichterung bei dem Team spüren. Doch noch sind nicht alle kurzfristigen Ziele erledigt. Die drei Spieler Yusuf Celiksoy, Faisal Daudi und Salim Marzouki fielen in den letzten Wochen nicht gerade positiv auf und müssen an ihrer Einstellung arbeiten, sofern sie  mögliche Konsequenzen seitens des Vereins vermeiden wollen.

Von Wolfgang Geipel

 

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