Spvgg. Griesheim wittert im Aufstiegsrennen Morgenluft; 7:0 im Derby gegen RW Frankfurt II

Durch den eigenen 7:0-Kantersieg gegen den nun fast schon feststehenden Absteiger, RW Frankfurt II, und die gleichzeitige Niederlage des SC Dortelweil - 0:1 beim SV Nieder-Wöllstadt - hat die Spvgg. Griesheim in der Gruppenliga wieder alle Chancen auf den Aufstieg in die Verbandsliga.Nur in der ersten halben Stunde konnte der Gast von RW Frankfurt II mithalten. Da der Tabellendrittletzte seine Chancen aber liegen ließ, kam die Tormaschine des Gegners nach 23 Minuten ins Rollen.

Hussain Chaudhary sorgte mit einem überlegten Schuss für die Führung der Spvgg. Griesheim. Der Torhunger des Griesheimers war aber noch nicht gestillt. Nur acht Minuten nach dem 1:0 ließ Hussain Chaudhary das 2:0 folgen. Als Christopher Rack vier Minuten nach dem Seitenwechsel auch noch das 3:0 für die Gastgeber erzielte, war die Partie bereits entschieden.

Nach dem Seitenwechse ergab sich RW Frankfurt II in sein Schicksal. Das Team von Trainer Edin Softic hatte den Angriffen des Gegners nichts mehr entgegenzusetzen und kassierte noch vier weitere Gegentreffer. Die Torschützen für die Spvgg. Griesheim waren: Drei Mal Zoran Djordjevic (55., 84. und 88.) und Hussain Chaudhary (82.).

 

"Der Sieg hätte auch zweistellig werden können", fand Karl Müller. Der Griesheimer Coach freute sich indes, "dass sich die Mannschaft wieder weiterentwickelt hat". Die "Roten" hielten 25 Minuten mit und erspielten sich dabei Torchancen für Strahinja Pajic (5.) und Muhamed Sabic (12.). Auf der Gegenseite sorgte dann Hussain Chaudhary für die Führung (23.) und legte acht Minuten später selbst nach. Mit dem Treffer von Christopher Rack war dann bereits die Entscheidung gefallen (41.). Nach dem vierten Tor durch Djordjevic (55.) gingen die Gastgeber leichtfertig mit ihren Torchancen um, so dass bis zur Spielunterbrechung in der 81. Minute wegen eines Gewitters nur ein Pfostentreffer von Dalmeida zu verzeichnen war (59.). Zwischendurch sah Rot-Weiss-Spieler Mesud Mesanovic noch die Gelb-Rote Karte (63.). Direkt nach der Regenpause überwand Chaudhary Gästekeeper Alexander Pommerening mit einem Lupfer, ehe Zoran Djordjevic für das Endergebnis sorgte (84./87.). "Wir hatten uns viel vorgenommen und haben mutig angefangen, um dann am Ende noch so einzubrechen", fasste Gästetrainer Edin Softic zusammen. ehr (ehr)

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