Gruppenliga: Wiesbadener Derby wird zum Keller-Duell

Die beiden Keller-Teams Spvgg. Amöneburg und der SC Mesopotamien haben einiges wieder gut zu machen. In den letzten Wochen wirkten beide Teams hilflos und sämtliche Partien gingen verloren, sogar mit hohen Niederlagen mussten sich die Fans der beiden Wiesbadener Clubs zufrieden geben. Folglich stehen beide Mannschaften auf einem Abstiegsplatz mit 9 beziehungsweise 10 Punkten Rückstand auf den SV Zeilsheim, der den Relegationsplatz belegt.  Am Sonntag kommt es um 14.30 Uhr zum Keller-Duell.

Die Mannschaft von Trainer Andreas Lustenberger kassierte in den letzten 5 Spielen insgesamt 31 Gegentore, was den Höchstwert von 73 Gegentoren zur Folge hat. Intern ist der Frieden des Aufstiegssommers teilweise verflogen, die Unsicherheit ist spürbar da. Wann kann die Spvgg. Amöneburg wieder die richtigen Signale aussenden. Bei so vielen Gegentoren stellt sich auch die Torhüterfrage. Auch wenn Torhüter Patrizio Criscione für die überwiegende Anzahl der Gegentore nichts kann, ein Torwartwechsel wurde schon bei anderen Vereinen mit einer hohen Gegentrefferzahl vorgenommen und übte einen psychologischen Effekt auf die Mannschaft aus.

Der SC Mesopotamien hat die unruhigsten Wochen hinter sich gelassen und muss jetzt schauen, dass genügend Punkte für den Klassenverbleib gesammelt werden. Die letzten Ergebnisse waren auch nicht zur Freude der sonst zahlreichen Zuschauer des SC Mesopotamien. Der Abstiegsplatz verbreitet auch beim letztjährigen Relegationsteilnehmer um die Verbandsliga große Sorgen. Einige gesperrte und verletzte Spieler kehrten wieder in das Aufgebot zurück. Das Potential ist beim SC Mesopotamien vorhanden. Doch wann kommen auch wieder Ergebnisse heraus, die den Anhang jubeln lassen?

Für beide Mannschaften besteht die Möglichkeit sich im Keller-Duell durchzusetzen und  eine neue Hoffnung auf einen Nicht-Abstiegsplatz zu gelangen.

Von Wolfgang Geipel

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