Optimales Ausgleichstraining für Fußballer

Fußball ist ein sehr anspruchsvoller Sport, der den Körper des Spielers in vielerlei Hinsicht fordert. Um als Fußballer besser zu werden oder einen Ausgleich zum Training zu schaffen, ist es von Vorteil, immer wieder auch andere Sportarten auszuüben.

Besonders entscheidend ist für Fußballer das Ballgefühl. Es ist wichtig, ein gutes Gefühl für die Flugkurven von Bällen zu entwickeln und diesen mit verschiedenen Körperteilen kontrollieren zu können. Auch, wenn die Hand im Fußball nicht erlaubt ist, sind gute Fußballer in aller Regel auch recht passable Hand-, Basket- oder Volleyballer. Auch im Tennis, Tischtennis oder Badminton finden sich gute Fußballer schnell zurecht. Diese Sportarten eignen sich gut, um auf andere Art und Weise die Koordination des Körpers mit dem Ball zu trainieren. Nebenbei sind Fußballer Spielernaturen und dementsprechend leicht für solche Spiele zu begeistern. Nicht umsonst zählen andere Ballsportarten auch regelmäßig zum Übungsprogramm der Profi-Mannschaften. Auch aus taktischer Sicht macht es Sinn, immer wieder andere Mannschaftssportarten zu spielen und daraus zu lernen, gewisse Situationen auch auf dem Fußballplatz zu lösen. Die Lösungsfindung in ungewohnten Spielsituationen im Handball oder Basketball trainiert den Kopf, der im Fußball bekanntlich eine große Rolle spielt. Im Volleyball wird neben dem Ballgefühl auch die Sprungkraft und die Reaktionsfähigkeit trainiert. Außerdem eigenen sich Angriffsschläge, um das richtige Timing für den Absprung zu trainieren, das man auch beim Kopfballspiel im Fußball benötigt. Beim Tennis, Badminton oder Squash werden zusätzlich die Sprintausdauer und schnelle Richtungswechsel trainiert, wie man sie im Spiel ebenfalls ständig benötigt. Das wichtigste Kriterium, das für Ballspiele als Ausgleichstraining zum Fußball spricht, ist jedoch der spielerische Charakter, der für Wettkämpfe auf dem Fußballplatz vorbereitet. Schließlich ist Fußball ein Spiel, bei dem Spielintelligenz und Cleverness einen entscheidenden Anteil an Erfolg oder Misserfolg haben.

Eine bedeutsame Komponente des erfolgreichen Fußballspiels ist außerdem die Fitness. Ausdauertraining durch lange Laufeinheiten ist bei Fußballern meist unbeliebt. Deshalb ist es sinnvoller, Sportspiele intensiv auszuführen und auch fußballerische Trainingsspiele mit nur drei bis vier Spielern pro Team so durchzuführen, dass die Ausdauer mit trainiert wird. Nebenbei ist es aber auch sinnvoll, regelmäßig Schwimmen zu gehen. Hierbei wird die Ausdauer auf gelenkschonende Weise trainiert. Außerdem hilft Schwimmen gegen muskuläre Probleme und beugt diesen auch vor. Schwimmtraining kann deshalb besonders nach Spielen oder anderweitiger hoher Belastung mit Regeneration verbunden werden. Die Sauna eignet sich hierzu genauso wie der Whirlpool. Nebenbei wird beim Schwimmen auch die Muskulatur trainiert, vor allem Brust und Rücken profitieren. Der Effekt für die Arme ist ebenfalls vorhanden, für den Fußballer allerdings eher ästhetisch wertvoll als im Spiel tatsächlich unabdingbar.

Die Muskulatur sollte beim Fußballer vor allem in der Körpermitte stark ausgeprägt sein, um im Zweikampf stabil zu sein und nicht so leicht weggeschoben werden zu können. Besonders wichtig sind also Oberschenkel-, Bauch- und Rückenmuskulatur. Im Profibereich wird heute größtenteils Core-Training durchgeführt, um den Rumpf zu stärken, unter Fußballern meist "Stabi" genannt. Um Die Stabilität zu gewährleisten, sind unzählige funktionelle Übungen möglich, die meist auf dem Trainingsplatz ausgeführt werden können und nur das eigene Körpergewicht benötigen. Mittlerweile bieten Fitnessstudios Kurse an, auch im Internet sind zahlreiche Übungen zu finden. Core-Training ist als Ausgleich zum Fußball extrem wichtig und macht jeden Spieler auf dem Platz stärker. Für Fußballer ist ein ordentliches Core-Training ohne Gewichte wesentlich nützlicher als klassisches Muskeltraining an den Geräten im Fitnessstudio.

Eine weitere Möglichkeit, Spannung in den Körper zu bekommen, um auf dem Platz das optimale Leistungsvermögen heraus zu kitzeln, sind verschiedene Kampfsportarten. Sie trainieren nicht nur Körperspannung und Geschmeidigkeit, sondern schulen auch die Konzentration. Zlatan Ibrahimovic gilt als einer der besten Fußballer der Welt, weil er trotz seiner Körpergröße und 1,95 Meter unglaublich beweglich ist und aufgrund der Spannung in seinem Körper fast überhaupt nicht vom Ball getrennt werden kann. Der Schwede betreibt seit vielen Jahren nebenbei Kampfsport und scheint damit neben seinen körperlichen Fähigkeiten auch die psychologische Kriegsführung an das Maximum gebracht zu haben. Konzentration, Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen sind Attribute, die man im Kampfsport lernt und auf dem Fußballplatz bestens anwenden kann. Ibrahimovic schwört auf Taekwondo, aber auch andere asiatische Kampfsportarten erfüllen ihren Zweck. Auch Turnen kann eine sinnvolle Ergänzung zum Fußball sein, ist bei Fußballern aber in der Regel nicht besonders beliebt. Am Reck oder auf dem Boden ist jedoch auch Körperspannung gefragt, die sich auf dem Platz positiv auf das eigene Spiel auswirken kann.

Um einen Ausgleich zum Fußball zu schaffen und Verletzungen zu vermeiden, ist Regenerationstraining unvermeidbar. Neben dem klassischen Auslaufen und dem bereits beschriebenen Schwimmen eignet sich hier besonders Radfahren. Dabei ist es wichtig, ein lockeres Tempo anzuschlagen und die eigene Muskulatur nicht zu überfordern, sondern zu regenerieren.

Da Fußball ein Sport ist, der seine Aktiven auf vielfältige Art und Weise fordert, gibt es auch viele Möglichkeiten, mit anderen Sportarten wichtige Fähigkeiten für den Fußball auszubauen.

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