Kreisoberliga: Der Abschied vom Ascheplatz

Für den FV Delkenheim kommt die Zeit der Veränderungen. Kurz vor der Winterpause begann die Mannschaft von Trainer Thorsten Becht mit einer Siegesserie. Am kommenden Sonntag kommt es um 14 Uhr zu einem besonderen Spiel für den FV Delkenheim. Der Hartplatz wird zum letzten Mal der Spielort in der Vereinsgeschichte sein. Der Schiedsrichter in diesem Spiel ist der junge Falk Reuter. Im Sommer wird die Mannschaft von Thorsten Becht an den Ort zurückkehren und wird dort einen Kunstrasenplatz vorfinden. Eine 40-Jährige Fussballgeschichte geht zu Ende. Manche Vereinsmitglieder schrecken nicht davor zurück sich ein Stück Original-Hartplatzasche mit nach Hause zu nehmen.

In der Kreisoberliga hatte der FV Delkenheim bisher nicht die Punkte eingefahren die sie brauchen, doch seit 3 Wochen ist das Siegesgefühl zurückgekehrt. Mit 9 Punkten aus den letzten 3 Spielen schaffte es die Mannschaft sich vom letzten Tabellenplatz und dem Relegationsplatz zu lösen, ein gelungener Start in die Rückrunde. Mit 14 Punkten liegt die Mannschaft aktuell auf Rang 14. Mit nur 21 gelben Karten, einer Gelb/Roten und einer Roten Karte, die Thomas Dieken verursacht hatte, belegt der FV Delkenheim in der Fairnesswertung den 2. Platz.

Im Hinspiel gab es noch ein 2:0 für den VFR Wiesbaden, der aktuell den 8.Tabellenplatz belegt. In der Rückrunde hat die Mannschaft von Bernd Gärtling nur 1 Punkt aus 2 Spielen geholt, verlor gegen SKG Karadeniz mit 1:3, bei denen Delkenheim zuletzt mit 3:2 gewinnen konnte. Seit dem Rückrundenstart, hat die Mannschaft nicht mehr gewonnen. Mit 51 Gelben Karten, 2 Gelb/Roten und 2 Roten Karten liegt der VFR Wiesbaden in der Fairnesswertung etwas weiter unten.

Am Sonntag treffen zwei Hartplatzspezialisten aufeinander. Den Delkenheimer Sportplatz wird es in dieser Größe nicht mehr geben. Zum Abschied möchte die Mannschaft des FV Delkenheim einen Sieg einfahren. Im Anschluss an das Spiel soll es zu einer kleinen Abschiedsfeier kommen. Die Fans vom FV Delkenheim sollen sich schon etwas überlegt haben.

Von Wolfgang Geipel

 

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