Verbandsliga: Der FV Biebrich entscheidet das Derby für sich in letzter Sekunde

In der Verbandsliga kam es am Samstag zu der Partie zwischen dem FV Biebrich und dem SV Wiesbaden. Das Spiel endete, wie es auch begann, mit einer Torchance von Orkun Zer. Nach einem spannenden Spielverlauf setzte sich der FV Biebrich mit 3:2 durch. Der FV Biebrich begann druckvoll und profitierte in den ersten Minuten von kleinen Unsicherheiten in der nicht eingespielten Defensive von SV Wiesbaden. In der dritten Spielminute kam es zur ersten Torchance des Spiels. Orkun Zer tauchte allein vor Torwart Andreas Ries auf und platzierte den Ball knapp neben dem Tor.  Nur wenig später  wurde Volkan Zer freigespielt, aber konnte den Ball nicht im Tor unterbringen. Nach dieser Situation fand der SV Wiesbaden in das Spiel. Kapitän Patrick Kürzer prüfte Torwart Volkan Tekin, der den Schuss aus der zweiten Reihe entschärfen konnte.

In der Folgezeit ging es auf beiden Seiten hin und her.  In der 25. Spielminute konnte der SV Wiesbaden ungefähr 30 Meter vor dem Tor ein Kopfballduell gewinnen. Dieser Ball gelangte zu Milan Koleda, der aus 30 Metern unhaltbar für Torwart Volkan Tekin in den linken Torwinkel zum 0:1 traf. Nach diesem Treffer konzentrierten sich beide Mannschaften mehr auf die Defensivarbeit. Mattis Oestereich konnte sich in 34. Spielminute gegen 4 Wiesbadener durchsetzen und legte dann auf Volkan Zer ab, der weiter auf Orkun Zer ablegte, doch der Schussversuch fand nicht den Weg in das Tor. Fabio Silveira landete nach einem Zweikampf im Biebricher Strafraum auf seinen Oberarm, sodass dieser erneut brach. Auch für der FV Biebrich musste noch vor der Halbzeitpause verletzungsbedingt wechseln. Tim Maurer verletzte sich nach einem Pressschlag  am Schienbein. Die letzte Chance in Halbzeit 1 war Ivan Rebic vorbehalten, doch sein Kopfball ging über das Tor.

In der Halbzeitpause hatte die Mannschaft bei FV Biebrich wohl genau den Worten von Trainer Elvir Melunovic zugehört und dessen taktische Umstellungen unmittelbar verfolgt. Kurz nach der Pause gab Yuya Okuda einen Schuss ab, der am Pfosten landete. In der 59. Spielminute verunglückte ein Seitenwechsel von Pierre Massfeller, den Volkan Zer entgegennahm und Camilo Rivera in Szene setzte. Der Ablageversuch gelangte von Patrick Kürzers Abwehrversuch wieder bei Camilo Rivera, der aus kurzer Distanz zum 1:1 einschob. In der Folgezeit kam es zu weniger Strafraumsituationen, bis zur 73. Spielminute. Ivan Rebic wurde per Heber freigespielt und war allein vor Torwart Volkan Tekin. Der Heberversuch von Ivan Rebic  misslang, da Volkan Tekin einen Schritt zu spät am Gegenspieler war und Ivan Rebic als letzter Spieler  foulte und dabei eine klare Torchance verhinderte. Dabei hatte Volkan Tekin Glück, das Schiedsrichter Florian Putz nicht auf Notbremse entschied und für das harmlose Foul sich für die Gelbe Karte und den Strafstoß entschied. Der gefoulte Spieler Ivan Rebic trat selbst an und platzierte den Strafstoß in der Mitte des Tores , was das 2:1 für SV Wiesbaden zur Folge hatte. In der 79. Minute konnte der FV Biebrich eine Standardsituation nutzen. Volkan Zer konnte nach einer Ecke den Ball im Tor von Torwart Andreas Ries zum 2:2 unterbringen. In der 93. Spielminute kam es zur letzten Chance des Spiels bei der Orkun Zer an der Strafraumkante an den Ball gelangte und mit einem Schuss  an den rechten Innenpfosten, der dann den Weg ins Tor fand zum viel umjubelten 3:2  traf.

Schreibe einen Kommentar

  • (will not be published)