Hessenliga: FSV Frankfurt U23 belohnt sich gegen Hünfeld mit erstem Sieg

Die FSV Frankfurt U23 darf sich über den ersten Dreier des Kalenderjahres freuen: Gegen den Hünfelder SV gelang der Elf von FSV U23-Trainer Slaven Skeledzic ein 2:1-Heimsieg. Torschützen für die Reservemannschaft des Fußball-Zweitligisten waren Dustin Ernst und Florijon Belegu.
Direkt zu Beginn erarbeitete sich die FSV Frankfurt U23 durch Kokolo Baku und Lukas Ehlert gute Tormöglichkeiten, konnte jedoch aus keiner der Situationen einen Ertrag ziehen. In der 10. Spielminute musste Ehlert nach einem Schlag gegen das Knie verletzt den Platz verlassen, für ihn kam Samir Benamar in die Partie. Die Schwarz-Blauen blieben weiterhin spielbestimmend, aber das Hünfelder Tor schien wie vernagelt. Eine der besten Aktionen leitete Dustin Ernst in der 17. Spielminute ein, als er sich klasse über die rechte Seite in den Strafraum durchsetzte und den Ball zurück auf den mitlaufenden Jaineil Hoilett zurück legte. Doch weder Hoilett, noch Benamar oder Baku konnten den Ball im Tor unterbringen.
Fast im Minutentakt kam die FSV U23 vor den Kasten von Hünfeld-Keeper Tim Gutberlet, konnte die guten Möglichkeiten aber nicht in Tore ummünzen. Marcel Kaffenberger setzte einen Freistoß über das gegnerische Tor, Hoilett traf nur das Außennetz, auch Ahmed Azaouagh verpasste mit einem schönen Schuss aus rund 21 Metern nur knapp das Ziel. Der Hünfelder SV konnte innerhalb der ersten 45 Minuten nur durch zwei Standards in Tornähe Gefahr ausstrahlen, ansonsten dominierte die Skeledzic-Elf die Partie. Dennoch stand es beim Pausenpfiff weiterhin 0:0 zwischen den beiden Hessenliga-Teams.

Nach Anpfiff der zweiten Spielhälfte war es Ernst, der in der 58. Minute die längst überfällige Führung erzielen konnte: Der schnelle Mittelfeldspieler lupfte den Ball in die rechte Ecke. Auch im weiteren Verlauf verhinderte die engagierte Defensivarbeit der Schwarz-Blauen ein Gegentor der Hünfelder, auf der anderen Seite blieb aber weiterhin eine Vielzahl an Chancen ungenutzt. Die schlechte Chancenverwertung schien sich in der 77. Spielminute zu rächen: Bei einem Eckball für die FSV U23 vertändelten die Skeledzic-Mannen unnötig den Ball, was zum Ballbesitz der Gäste führte. Diese nutzten den Fehler der FSV U23 zu einem Gegenangriff, den Lukas Budenz prompt zum 1:1 unhaltbar für FSV U23-Keeper Jannis Pellowski in die Maschen jagte. Beim Spiel gegen Hünfeld war das Glück allerdings auf der Seite der Schwarz-Blauen: Nach guter Vorarbeit von Daniel Henrich köpfte Florijon Belegu den Ball zum 2:1-Endstand ins Tor von Gutberlet.

Auch FSV U23-Trainer Skeledzic war nach Abpfiff sichtlich erleichtert: „Das war heute endlich der Befreiungsschlag. Aber dennoch hatte die Partie viele Züge der vergangenen Spiele, so dass wir beispielsweise unnötig den zwischenzeitlichen Ausgleich kassieren. Ansonsten war das heute wieder eine glasklare Partie, aber wir haben viele hundertprozentige Chancen nicht genutzt. Die einzige Chance von Hünfeld, die wir zugelassen haben, ist dann auch direkt im Tor gelandet. Besser als in den vorherigen Spielen war, dass wir unmittelbar nach dem Ausgleich wieder die Führung erzielt haben. Das war heute das nötige Glück, das uns bisher gefehlt hat. Wenn das nicht passiert, stehen wir nach dem Abpfiff wieder mit einem Unentschieden da. Aber dieses Glück haben wir uns in den letzten Wochen mehr als erarbeitet und heute auch aufgrund des Spielverlaufs gewonnen, weil wir es uns verdient haben.“

FSV Frankfurt U23 – Hünfelder SV 2:1 (0:0)
FSV Frankfurt U23: Pellowski - Effiong, Kaffenberger, Alikhil, Belegu - Azaouagh, Henrich – Ernst (90.+3 Sembene), Ehlert (8. Benamar), Baku (80. Kärcher) - Hoilett.
Tore: 1:0 Ernst (58.), 1:1 Budenz (79.), 2:1 Belegu (82.).
Gelbe Karten: Effiong, Henrich, Belegu / Helmke, Trabert, Grosch.
Schiedsrichter: Jörn Blankenburg (Dreieich).

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