Interview: Manuel Döpfer (Spieler und Co-Trainer FC Schwalbach)

Am vergangenen Wochenenede knöpfte der FC Schwalbach dem Spitzenreiter SG Bremthal ein 0:0 ab. In Diedenbergen steht nun die nächste schwere Aufgabe für den Aufsteiger auf dem Programm. Der Mittelkreisw unterhielt sich mit Schwalbachs spielendem Co-Trainer Manuel Döpfer.

Mittelkreis: 0:0 am letzten Sonntag gegen Bremthal. Zufrieden?

Döpfer: Mit unserem Spiel bin ich sehr zufrieden, wir haben nur versäumt das Tor zumachen. Im Gegensatz zu den vorhergehenden Spielen stimmte diesmal die Disziplin, die Einstellung und der Wille. Wenn man die Chancen vergleicht, müssen wir 3:1 gewinnen.

Mittelkreis: Du bist neu in Schwalbach. Wie kam es dazu?

Döpfer: Als ich im März beim KSV Klein-Karben aus persönlichen und privaten Gründen aufgehört habe, kam recht schnell der Kontakt über meinen Schwiegervater Hendrik Klein, der in Schwalbach in der Soma die Fahnen hoch hält. Nach zwei, drei Gesprächen mit dem Trainer Mevlut Yavuz  hatte ich das Gefühl, in Schwalbach in meiner neuen Funktion als "Spieler-Co-Trainer" der Mannschaft und dem Verein zu helfen, sich in der Kreisoberliga zu etablieren. Zudem wollte ich zu diesem Zeitpunkt in sportlicher Hinsicht sowieso kürzer treten.

Mittelkreis: Was ist für Schwalbach als Aufsteiger in dieser Saison noch drin?

Döpfer: Ich denke, wenn wir die Fehler immer wieder minimieren und versuchen, so schnell wie möglich abzustellen, dann werden wir unter den ersten sechs Mannschaften landen.

Mittelkreis: Wie meisterst Du die "Doppelfunktion" Spieler und Co-Trainer?

Döpfer: Sicherlich war oder ist es am Anfang auch eine große Umstellung für mich, aber aller Anfang ist schwer. Man muss das gesunde Mittel finden. Wie man weiß, bin ich sehr ehrgeizig und temperamentvoll und setze die Ansprüche an mich sehr hoch. Ich versuche meine Erfahrungen, die ich in den ganzen Jahren gesammelt habe, so gut es geht an die Mannschaft weiterzugeben.
Das gelingt mir bis jetzt recht gut, finde ich.

Mittelkreis: Am Sonntag steht die nächste schwere Aufgabe bei der SGN Diedenbergen auf dem Programm. Wie sind die Aussichten?

Döpfer: In Diedenbergen ist es für jede Mannschaft schwer zu spielen und zu bestehen. Ein recht kleiner Hartplatz, die Zuschauer sind nah am Spielfeld und heizen zudem schön ein, besonders gegen die Gastmannschaften. Mich persönlich motiviert das umso mehr, die drei Punkte dort mitzunehmen. Wenn wir die Leistung vom vergangenen Wochenende bestätigen können, werden wir dort erfolgreich bestehen.

Mittelkreis: Dein Tipp?

Döpfer: 2:1 für uns!

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