Kreispokal: Der Türkische SV löst das letzte Viertelfinalticket

Im letzten Achtelfinale des Kreispokals standen sich am Donnerstagabend die Spvgg. Amöneburg und der Türkische SV gegenüber. In den Anfangsminuten übernahm die Gastmannschaft die Spielkontrolle und konnte durch Erol Genc und Bilal Marzouki zu guten Tormöglichkeiten kommen. Spielertrainer Cem Karaca traf mit einem Heber nur die Latte. Auf der Gegenseite kamen die Gastgeberdurch Edis Sikiric und Jasmi Karabegovic zu großen Chancen. In der 19. Minute wurde der Gäste-Spielertrainer Cem Karaca freigespielt , der in die lange Ecke zum 1:0 für den Türkischen SV traf. In der Folgezeit egalisierten sich beide Mannschaften und jegliche Abschlussversuche gingen weiter am Tor vorbei.  Erst kurz vor der Pause gelang es dem Türkischen SV ihren Spielertrainer erneut freizuspielen, die Folge war das 2:0 für die Gastmannschaft. Im Anschluss an dieser Szene gerieten die beiden Amöneburger Spieler Armin Sabanovic und Sebastijan Sklenar aneinander und handelten sich jeweils die gelbe Karte ein. Nur eine Minute später ging es in die Halbzeitpause, Sabanovic und Sklenar wurden von Trainer Andreas Lustenberger ausgewechselt.

In der zweiten Halbzeit gab es auf beiden Seiten schöne Spielzüge, dabei kam Dimitrios Tsakas mehrmals mit seinem linken Fuß zum Abschluss. Auch Jasmi Karabegovic tauchte insgesamt dreimal alleine vor Gästetorwart Dennis Rothenbächer auf. Die treibende Kraft von Amöneburg Can Karadag wurde in der 65. Minute ausgewechselt, da er zum Schichtdienst antreten musste. In der Folge lief nicht mehr viel im Angriff der Heimmannschaft. Auf der Gegenseite hatte ich der Türkische SV in die eigene Hälfte zurückfallen lassen und versuchte über Konter zu Möglichkeiten zu gelangen. Der eingewechselte Mehmet Arslan tauchte allein vor Amöneburgs Torwart Patrizio Criscione auf, der den Ball mit einem guten Reflex parieren konnte.  In der 74. Spielminute verursachte der eingewechselte Faisal Daudi einen Strafstoß, als er im eigenen Strafraum bei einer Ecke seinen Gegenspieler Rasim Dikmen foulte. Jasmi Karabegovic trat zum Duell gegen Dennis Rothenbächer an und ließ sich nicht von Ümit Balikci irritieren, der versuchte den Schützen zu verunsichern. Dennis Rothenbächer wählte die richtige Ecke und war mit seinen Händen noch am Ball, konnte das Tor aber nicht verhindern. Wenige Minuten später gab es im anderen Strafraum eine Situation bei der Sven Petry von Amöneburg den Ball an den Arm bekam. Doch da der Ball kurz vor ihm aus naher Distanz von einem Spieler berührt wurde, sodass sich die Flugbahn veränderte, und der Ball von seinem eigenen Oberschenkel hochsprang war keine Absicht zu unterstellen. Die Spieler des Türkischen SV wollten aufgrund des knappen Spielstandes einen Strafstoß um den 2 Tore Vorsprung wieder herzustellen. In der 88. Minute versuchte Jusuf Celiksoy mit einem Heber den Torwart Patrizio Criscione zu überwinden, traf dabei aber nur die Latte. Erol Genc war mitgelaufen und brachte den Ball per Kopf im Tor unter. Nur eine Minute später spielte der Türkische SV den schönsten Spielzug des Tages an dem die komplette linke Seite beteiligt war. Über mehrere Stationen kam Cem Karaca am Strafraum ganz frei an den Ball und hatte keine Mühe den 4:1 Endstand herzustellen.

Im Viertelfinale kommt es nun zu der Begegnung zwischen dem Kreisoberligisten FC Maroc und dem Türkischen SV. Doch der FC Maroc hat in dieser Saison schon den Verbandsligisten SV Wiesbaden aus dem Pokalwettbewerb befördert.

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