Kreispokal: Der SV Wiesbaden verliert beim FC Maroc

Auch in diesem Jahr hat der Kreispokal einige Überraschungen zu bieten. Die aktuellste Überraschung ist das Ausscheiden des Verbandsligisten SV Wiesbaden beim Kreisoberligisten FC Maroc. Der Tabellenletzte der Kreisoberliga konnte sich nach 90 Minuten mit 3:1 durchsetzen.

Der SV Wiesbaden steckt in einer Krise. Aufgrund von Verletzungen konnte Dietmar Aßmann nicht auf die Bestbesetzung zurückgreifen und ließ einigen Spielern aus der zweiten Mannschaft eine Chance und reiste mit 12 Spielern an. Daniel Massfeller verletzte sich bereits beim Aufwärmen, so dass Alex De Castro von Beginn an spielte und kein Auswechselspieler mehr zur Verfügung stand.

Dabei begann der SV Wiesbaden schwungvoll und kam schon in der ersten Spielminute zu einer Großchance durch Ivan Rebic. In den ersten 30 Minuten spielte sich der SV Wiesbaden mehrmals bis zum Strafraum frei, konnte aber bei keinem Versuch erfolgreich abschließen.

Mit der zunehmenden Spieldauer kamen Unsicherheiten in das Spiel der Verbandsliga-Mannschaft von Trainer Dietmar Aßmann. Der FC Maroc konzentrierte sich auf die Defensivarbeit und lauerte auf Konter. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld konterte die Offensivabteilung des Kreisoberligisten und scheiterte nur knapp.

In der 40. Spielminute brachte Abdel Tahiri einen direkten Freistoß aufs Tor. Der Wiesbadener Torwart Hicham Boukraa zeigte an dieser Stelle seine einzige Unsicherheit des Tages. Von seiner Brust prallte der Ball gegen die eigenen Arme und der Ball landete im Tor. Kurz vor Abschluss der Nachspielzeit gab es erneut eine Überzahlsituation für den FC Maroc  gegen die aufgerückte Abwehr des SV Wiesbaden. Jörg Lubojanski kam im Strafraum einen Schritt zu spät und foulte seinen Gegenspieler. Sabir Amraoui trat zum Strafstoß an und erhöhte zur 2:0 Pausenführung.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit spielte sich der SV Wiesbaden häufig bis an die Strafraumkannte, konnte dann aufgrund der Abwehrarbeit der Defensivreihe um Marocs Kapitän Jamal Yakhlif, aber keinen Schussversuch abgeben und lief meist in Kontersituationen hinein. Für die Offensivreihen des FC Maroc bot sich immer mehr Platz der zu einigen gefährlichen Angriffen führte. Nach einem Abspielfehler in der 66. Spielminute war die Abwehr um Jörg  Lubojanski erneut in Unterzahl. Sabir Amraoui kam im Strafraum zum Abschluss und erhöhte auf 3:0.

In der Folgezeit stellte der SV Wiesbaden die Bemühungen ein und ließ den FC Maroc gewähren. Unglücklicherweise musste Pierre Massfeller wegen einer Oberschenkelverletzung das Feld frühzeitig verlassen. 10 Minuten vor Schluss erhöhte der Verbandsligist das Tempo und versuchte in Strafraumnähe zu gelangen. In der 85. Minute verursachte Andreas Kudla einen Strafstoß nachdem er seinen Gegenspieler umklammerte. Ivan Rebic trat zum Strafstoß an und verkürzte auf 1:3. Nur eine Minute später wurde ein Schuss von Ivan Rebic vom Fuß eines Abwehrspielers so abgefälscht, so dass der Ball an den Pfosten prallte. Doch am Ende hieß es 3:1 für den Kreisoberligist, der in der nächsten Runde auf den Sieger der Partie zwischen Phoenix Breckenheim und dem FC Bierstadt antreten darf.

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