Verbandsliga: Torreigen zwischen dem FC Eddersheim und SG Oberliederbach endet 4:4

Wer sich als neutraler Zuschauer am Sonntag, den Sportplatz an der Staustufe in Eddersheim ausgesuchte hatte, der kam voll auf seine Kosten und erlebte einen wahren Derby-Thriller. Der FC Eddersheim, der mit einem Erfolg gegen die Gäste von der SG Oberliederbach, weiter in die Aufstiegsregionen reinrutschen wollte, musste sich am Ende mit dem glücklichen Punktgewinn zufrieden geben. Die Gäste von der SGO knüpften an den starken Auftritt gegen Viktoria Kelsterbach an und ärgerten den Favoriten aus Eddersheim ganz gewaltig.

Die SG Oberliederbach begann stark und selbstbewusst und ging durch einen Doppelschlag von Kapitän Tarek Fouad und Denny Piazza mit 2:0 in Führung. Erst danach wachte der FCE auf und fand besser ins Spiel. Marc Breul konnte noch vor der Pause den psychologisch wichtigen Anschlusstreffer erzielen. Die zweite Hälfte war ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Teams, die sehr zu Freuden der anwesenden Zuschauer, wahnsinnig offensiv agierten. Den Trainern, auf Eddersheimer Seite Matthias Dworschak und auf Gästeseite Ludwig Anspach, wäre es in manchen Defensivaktionen bestimmt "zum Haareraufen" zu Mute gewesen.

Die Eddersheimer erhöhten nochmal den Druck und konnten durch Julien Antinac ausgleichen. Die SGO kam jedoch nochmal zurück ins Spiel und gingen erneut durch den schnellen Denny Piazza mit 3:2 in Front. Im direkten Gegenzug entschied Schiedsrichter Rafael Foltyn in einer strittigen Situation gegen Bülent Öztürk auf Handelfmeter. FCE-Kapitän Adam Freund verwandelte sicher und läutete mit dem 3:3 eine dramatische Endphase ein. Der Mann des Spiels Denny Piazza hatte seinen Torhunger noch immer nicht gestillt und konnte die SGO mit seinem dritten Treffer sogar nochmal in Führung bringen. Kurz vor Schluss beendete aber Thomas Lindner mit dem erneuten Ausgleich,dieses mitreissende Derbydrehbuch und stellte den 4:4 Endstand her. In der Nachbetrachtung geht der Punktgewinn für beide Teams in Ordnung, auch wenn die Gäste sicherlich etwas besser damit leben können.

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