Regionalliga Südwest: Niederlage im hessisch-bayerischen Duell

Hier der Spielbericht des 1. FC Eschborn zum Spiel der Regionalliga Südwest bei Bayern Alzenau:

Nach sieben guten Spielen und der besten Saisonleistung zuvor beim 3:2-Sieg über den FC Homburg, hat der FCE am Samstag für eine Überraschung gesorgt: Nach einer eher unterdurchschnittlichen Leistung verlor der 1.FC Eschborn in einem wenig attraktiven Spiel ohne eine größere Torchance gehabt zu haben mit 0:2 bei Bayern Alzenau. Nach dem glänzenden Heimsieg ließ es der FCE vermissen, daran anzuknüpfen. Alzenau hätte zur Halbzeit nach drei klaren Chancen schon führen müssen. Die einzige FCE-Ausbeute war ein 20-Meter-Roller neben das Tor. "Die beste Nachricht nach der ersten Halbzeit war, dass es nur 0:0 stand", sollte FCE-Trainer Sandro Schwarz später sagen. Die Führung für die bayrischen Gastgeber fiel kurz nach dem Wiederanpfiff. Einmal mehr hatte Tobias Stehling im Eins-gegen-Eins den FCE im Spiel gehalten, der Nachschuss aber fand aus spitzem Winkel den Weg ins Tor.

Nun hatte der FCE zwar mehr Ballbesitz und das Spiel fand überwiegend in der Alzenauer Hälfte statt, Torgefahr war aber weiter Fehlanzeige. Zu oft blieben die langen Bälle aus der Abwehr heraus ohne Abnehmer, zu oft verstrickten sich die Offensivkräfte der Schwarz-Elf im Klein-Klein rund um den Strafraum. Erst in der letzten Viertelstunde schnupperte der FCE zart an einem Torerfolg. Zunächst flog eine Freistoßflanke von Pascal Hertlein quer durch den Alzenauer Strafraum und dann am langen Pfosten vorbei. Dann drosch Drescher aus rund 25 Metern den Ball nicht sehr weit über das Tor. Die Ballkontakte für Andreas Wagner, den ehemaligen Eschborner im Alzenau-Tor, blieben aber weiter an einer Hand abzuzählen. Stattdessen bekam FCE-Keeper Tobias Stehling den Ball noch einmal zwischen die Finger - beim aus dem Netz holen. In der Nachspielzeit machte Alzenau nach einem Konter gegen aufgerückte Eschborner mit dem 2:0 alles klar. "Heute hatten wir nichts verdient", bilanzierte der enttäuschte FCE-Trainer Schwarz. "Die Mannschaft wird schon beim nächsten Heimspiel die richtige Reaktion zeigen", versicherte Sportlicher Leiter Marcus Klandt.

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