Verbandsliga Mitte: Später Arbeitssieg für den TSV Steinbach in Wetzlar

Am Samstag kam es im Wetzlarer Stadion zum LDK-Duell zwischen Eintracht Wetzlar und dem TSV Steinbach. Was die Zuschauer zu sehen bekamen, waren 90 schwere Minuten, in Denen sich die Partie erst gewaltig dahin schleppte und im zweiten Abschnitt dann noch etwas Fahrt aufnahm. Daniel Wadolowski entschied das Spiel in der 87. Minute zu Gunsten des Spitzenreiters, wobeidie Begegnung keinen Sieger haben musste, Steinbach aber am Ende erneut eine seiner vielen Chancen in den letzen Spielminuten verwandeln konnten.

Im ersten Abschnitt begann Wetzlar etwas besser, spielte feldüberlegen, aber lief vor der Pause ganze zwölf Mal ins Abseits! Was ansonsten übrig blieb, war eine Riesen-Chance von Sergej Maro. Der bullige Eintracht-Stürmer, wurde zuerst von Sven Waldschmidt geblockt, ehe dann Sebastian Vogl beim zweiten Abschluß zur Stelle war. Der Tabellenführer fand erst nach der 30. Minute besser ins Spiel. Schüsse von Marco Maser, Hüsni Tahiri und Johannes Burk konnte der starke Eintracht-Schlußmann Seshko allesamt abwehren. Eine Großtat legte er dann gegen Dennis Schmidt hin, der sich im 1 gegen 1 den Ball aber auch zu weit vorlegte. So ging es mit einem gerechten 0:0 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel war die Cestonaro-Truppe zwingender, fand aber ein ums andere Mal in Roman Seshko Ihren Meister. Johannes Burk vergab alleine vor dem Schlußmann, Masih Saighani köpfte nach einer Ecke auf Ihn und Patrick Diehl scheiterte mit einem Fallrückzieher. Eintracht Wetzlar haderte mit dem Schiedsrichter, da Sie zwei vermeintliche Strafstöße einforderten, aber die Pfeife des Unparteiischen blieb jeweils stumm. Ferner traf Sergej Maro aus Abseitsstellung zum möglichen 1:0. Eintracht-Trainer Hendrich kritisierte anschließend gegenüber der Tageszeitung, dass der Ball schon im Tor gewesen sei. Aus 60 Metern Entfernung eine gewagte Aussage. Was man aber sagen kann, wenn der Stürmer dem Ball nicht hinterher gegangen wäre, hätte es mit Sicherheit 1:0 gestanden. Als man dann im Steinbacher Lager fast schon mit einem Remis zufrieden sein musste, kam es zu einem Waldrich-Einwurf. Masih Saighani verlängerte und Daniel Wadolowski nutzte die Unordnung bei der Eintracht zum Siegtreffer in der 87. Minute!!!

Da Gießen gleichzeitig gegen Waldgirmes mit 3:0 gewonnen hat, bleibt in der Tabelle Alles beim Alten.

Eintracht Wetzlar - TSV 0:1 (0:0)
TSV: Vogl - Proske, Waldschmidt, Acker, P.Wadolowski - Maser (73. D.Wadolowski), Saighani - Tahiri, Burk, Waldrich (90.Tomas) - Schmidt (56. Diehl)
Torfolge:
0:1 D.Wadolowski (87.)
SR: Karsten Pfeiffer - Zuschauer: 220

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