Verbandsliga Mitte: Heimsieg für den TSV Steinbach – Sinaba-Hattrick zwingt Naunheim in die Knie

Am Sonntag kam es in der Verbandsliga-Mitte zum Duell zwischen dem Tabellenführer TSV Steinbach und dem Aufsteiger TuS Naunheim. Man merkte, dass alle drei TSV-Mannschaft zeitgleich im Einsatz waren, denn es waren nur 120 Zuschauer im SIBRE-Sportpark. Nach einer schwachen ersten Halbzeit, trafen Joker Bakary Sinaba per lupenreinem Hattrick und Daniel Waldrich zum 4:0 Heimsieg der Cestonaro-Elf.
Die Gäste standen von Beginn an sehr tief und verlegten sich ausschließlich auf Konter. In der neunten Minute erlief Sedat Aktas einen zu kurzen Rückpass, aber sein Versuch einen Elfmeter heraus zu holen durchschaute Schiedsrichter Krämer und ließ weiter spielen. In der Folge kam der TuS zu keiner weiteren Torchance. In der elften Minute verlängerte Johannes Burk einen Ball per Kopf auf Pierre Bellinghausen, der aus ca. acht Metern über das Tor zielte. In Minute 17 tauchte Masih Saighani frei vor TuS-Keeper Lopez auf. Von Marco Maser mustergültig bedient, köpfte er aber deutlich neben das Tor. In der 19. und 30. Minute klärte Kai Lopez jeweils gegen Pierre Bellinghausen und Johannes Burk. Mit dem Halbzeit-Pfiff war Andreas Proske über links durch, aber ein vermeintliches Foulspiel im Naunheimer Strafraum stoppt den Angriff. Auch hier gab es keinen Strafstoß.

Nach dem Seitenwechsel versuchte der TSV Steinbach alles um zum 1:0 zu kommen. Ein weiter Einwurf von Daniel Waldrich fand Johannes Burk in der 50. Minute. Er verlängerte das Leder aber über die Latte. In der 57. Minute gab es einen Eckstoß für den Tabellenführer. Johannes Burk flankte auf Masih Saighani. Sein Kopfball aus vollem Lauf strich aber ebenfalls über das Tor. In der nächsten Aktion war es dann aber so weit. Hüsni Tahiri hatte geflankt und Daniel Waldrich drückte den Ball mit einem Kopfball-Torpedo auf Höhe der Grasnarbe zum 1:0 in die Maschen. Der Bann der zehn-Mann-Defensive war durchbrochen. Ein weiterer Waldrich-Einwurf ging über Freund und Feind hinweg zu Pierre Bellinghausen, der TSV-Kapitän zielte aber erneut zu hoch. In der 65. Minute brachte der agile Daniel Waldrich den Ball mit Tempo in den Strafraum, wo Joker Bakary Sinaba zwar gehalten wurde, aber Hüsni Tahiri zu einer Großchance kam. Aber auch diesmal fand der Abschluss nicht das Tor. Die nächste Gelegenheit hatte Marco Maser. Sein 25 Meter-Hammer wurde aber von Kai Lopez entschärft. Jetzt kam der große Auftritt von Bakary Sinaba. Mit einem lupenreinen Hattrick entschied der die Begegnung zwischen der 70. und 85. Minute. Die Vorlage zum 2:0 kam von Hüsni Tahiri. Beim 3:0 traf zuerst Johannes Burk die Latte und Sinaba verwandelte den Abpraller per Kopf. Eine Flanke von Arthur Tomas ermöglichte dann das 4:0 des Stürmers aus Mali. Beinahe hätte sich die Sidorenko-Elf noch ein Eigentor geschossen, aber Tafferner konnte gerade noch klären und es blieb beim 4:0 des TSV Steinbach.

„Wir haben es uns in der ersten Halbzeit selbst schwer gemacht.“ Resümierte Trainer Peter Cestonaro nach dem Spiel. „Das 1:0 war dann wie eine Erlösung. Danach sah man, dass es auch besser geht.“

TSV Steinbach – TuS Naunheim  4:0 (0:0)
Tore: 1:0 (57.) Waldrich, 2:0 (70.) Sinaba, 3:0 (74.) Sinaba, 4:0 (85.) Sinaba
TSV: Vogl – Proske (78. Tomas), Saighani, Waldschmidt, P.Wadolowski (73. Schmidt) - Maser, Burk, Bellinghausen, Tahiri, Waldrich – Schneider (60. Sinaba)
SR: Aaron Krämer (Frankfurt) - Zuschauer: 120

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