Verbandsliga Mitte: Gelingt dem TSV Steinbach schon das 100. Tor? – Am Samstag empfängt der Fünfte den Spitzenreiter

Am Samstag um 15.30 Uhr pfeift Schiedsrichter Karsten Pfeiffer im Wetzlarer Stadion ein Spitzenspiel der Vebandsliga-Mitte an. Im LDK-Duell zwischen Eintracht Wetzlar und dem TSV Steinbach treffen sich zwei Mannschaften, die unter den ersten fünf der Tabelle liegen.
Der TSV Steinbach ist bestens aus der Winterpause gestartet und hat aus vier Spielen insgesamt zehn Zähler bei 12:6 Toren eingefahren. Auffallend dabei, und ein gutes Zeichen für den konditionellen Zustand der Mannschaft, sind späte Treffer in drei der vier Begegnungen. Wenn der Spitzenreiter in dieser Saison schwächen offenbahrt, dann auf des Gegners Plätzen. Dort liegt man auf Rang 6 der Tabelle.
Eintracht Wetzlar hatte nach der Winterpause die optimale Position, um mit drei Heimspielen in der Tabelle auf Tuchfühlung zu bleiben. Sicherlich hatte man da noch nicht mit zwei Niederlagen geplant. So bleibt die Hendrich-Truppe daheim nur auf dem neunten Platz der Liga. 17 Zähler von 39 möglichen wurden gesammelt. Gegen den TSV Steinbach will man die Bilanz nun aufbessern.

In der LDK-Kreisstadt deutet sich aktuell ein Umbruch zur neuen Runde an. Ein Trainerwechsel ist bereits beschlossene Sache und es soll in Zukunft noch mehr auf die eigene Jugend gesetzt werden. Ein neuer Vorstand wurde vor einigen Wochen ebenfalls installiert.
Beim TSV Steinbach befindet sich alles in ruhigen Fahrwassern. Die Gegner werden nicht müde das Standing des Vereins zu betonen aber auf dem Platz alles zu geben, um dem Spitzenreiter doch mal ein Bein zu stellen. Aktuell scheint aber nur noch der VFB Gießen in der Lage zu sein, die Elf von Trainer Peter Cestonaro evtl. noch von Rang Eins zu stoßen. Der schärfste Verfolger der letzten Monate, der SC Waldgirmes, hat mit dem 0:5 in Schwanheim endgültig die Flinte ins Korn geworfen und versucht nun die zweite Garnitur in der Gruppenliga zu halten. Dort halfen zuletzt mit Langholz, Grutza und Co. mindestens vier gestandene Verbandsliga-Spieler aus, die dann alle im Frankfurter Stadtteil nicht eingesetzt wurden.
In Steinbach hofft man auf die Rückkehr der Sturmreihe Schneider, Sinaba und Diehl. Wie weit die Spieler sind, wird man am Samstag sehen und dann entscheiden, ob der Kader vom Breidenbach-Spiel verändert wird oder nicht. Gegen den FV im Derby sprangen zwei Innenverteidiger und Sechser Masih Saighani als Torschützen in die Bresche.

Das Hinspiel stellte eines der Highlights von Johannes Burk im TSV-Trikot dar. In der 56. Minute bei 1:1 eingewechselt, wirbelte er fast im Alleingang die Eintracht durcheinander und sorgte mit seinem Schwung für den mehr als deutlichen 5:1 Erfolg im SIBRE-Sportpark. Nach der Verletzung von Kapitän Pierre Bellinghausen, wird Johannes Burk dieses Mal wohl ziemlich wahrscheinlich früher eingreifen können.
Der TSV Steinbach steht aktuell bei 96 erzielten Toren. Dies bedeutet einen Schnitt von beinahe vier Treffern pro Spiel. Sollte man diesen auch in Wetzlar bestätigen könnte man bereits nach 26 Spielen die 100-Tore-Marke knacken.

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