Verbandsliga Mitte: Der FC Eddersheim zwingt den TSV Steinbach in die Knie – Niederlage für den Spitzenreiter an der Staustufe!

Am Sonntag setzte es bereits die dritte Auswärts-Niederlage für den Tabellenführer der Verbandsliga-Mitte. In Eddersheim präsentierte sich der heimische Hessenliga-Absteiger kampfstark und konnte eine frühe Führung des TSV Steinbach in einen 2:1 Erfolg drehen. Den Vorsprung des TSV konnten die Liga Konkurrenten trotzdem nicht verkleinern, damit geht der Herbstmeister mit zehn Punkten Vorsprung in die Rückrunde.
Es sah alles nach einem weiteren Sieg des TSV Steinbach aus, als Bakary Sinaba nach 240 Sekunden das 0:1 erzielte. Der frisch verlobte Stürmer aus Mali traf im Anschluß an eine Eddersheimer Ecke per Konter. Dies sollte aber auch für lange Zeit die einzige Großchance bleiben. Aktivposten Leonardo Bianco stand Mitte des ersten Abschnitts frei vor TSV-Keeper Sebastian Vogl, der aber in Klasse Manier entschärfen konnte. Wiederum Sinaba schoss in der Folge einen Spieler kurz vor der Torlinie an, der damit das 0:2 verhinderte. So ging es mit der Steinbacher-Führung in die Pause.

Nach dem Wechsel kämpften die starken Hausherren weiter. Besonders Bianco und der später eingewechselte Akbulut drückten dem Spiel Ihren Stempel auf. Die Cestonaro-Elf hatte zwei Mal die Chance auf das 2:0. Zuerst hielt der Eddersheimer Schlussmann gegen Masih Saighani, den Abpraller köpft Sven Waldschmidt über das leere Tor. Zwei Minuten später stand Pierre Bellinghausen frei vor dem FCE-Tor, aber traf nur den Keeper. Diese vergebenen Chancen rächten sich. Leonardo Bianco, vom Typ an David Odonkor erinnernd, wuchs über sich hinaus, als er das 1:1 einköpfte. Das entscheidende Tor fiel aus einer für Steinbach zweifelhaften Szene. Der ordentlich pfeiffende Schiedsrichter liess einen Vorteil laufen, der bis zum Torschuß führte. Da dieser nicht ins Tor ging, entschied er doch auf Freistoß. Aus dieser Situation traf Turgay Akbulut zum viel umjubelten 2:1. "Ich persönlich hätte Ihn nicht gepfiffen, aber wir schieben es nicht auf den Schiedsrichter, wir haben die Chancen nicht rein gemacht" analysierte Trainer Peter Cestonaro den Siegtreffer der Heimelf und die Niederlage seiner Mannschaft.

Für den TSV Steinbach geht es nun zum heimstarken SV Niedernhausen, bei dem es nach den Eindrücken des Hinspiels, auch nur über den Kampf zu Punkten führen kann. Trotz des deutlichen Vorsprungs, wird die Auswärtsserie Niedernhausen, Gießen und Ederbergland II große Bedeutung für die weitere Saison-Entwicklung haben.

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