Kreisoberliga Frankfurt: Interview mit Torsten Hertz (Trainer SV Heddernheim)

In seinem ersten Jahr als Trainer des SV Heddernheim hatte der 41-Jährige einige schwierige Situationen zu meistern. Der Mittelkreis unterhielt sich mit dem in Bad Vilbel wohnhaften, ehemaligen Co-Trainer beim Oberligisten KSV Klein-Karben, und Übungsleiter des letztjährigen Tabellen-12. der Kreisoberliga Frankfurt über die Vergangenheit, die Gegenwart vor allem die Zukunft.

Mittelkreis: Herr Hertz, die vergangene Saison war ihre erste beim SV Heddernheim und gleich eine ganz schwere. Wie haben Sie die vergangene Spielzeit erlebt?

Hertz: Wir sind mit 19 neuen Spielern in die Saison gestartet und haben uns dementsprechend schwer getan. Die Systemänderung auf Vierer-Kette tat ihr übriges dazu. Mit drei Niederlagen zum Start war es für mein, mit Abstand jüngstes Team der Liga schwer. Trotzdem haben wir uns gefangen und bis zum Winter 29 Punkte gesammelt. Da wir aber mit durchschnittlich 5 bis 8 A-Jugendlichen gespielt haben, kam nach einer guten Wintervorbereitung der große Einbruch. Das ist bei diesem Altersdurchschnitt aber normal. Wir haben nur noch fünf Punkte geholt und uns gerade so in der Klasse gehalten.

Mittelkreis: Nach der turbulenten letzten Saison, wie sehen die personellen Planungen für die kommende Runde aus?

Hertz: Der Kader der ersten Mannschaft ist so zusammengeblieben. Es hat sich niemand abgemeldet. Was Neuzugänge angeht kann ich nur sagen, dass wir in Heddernheim immer großen Zulauf haben. Wegen der tollen Anlage und der zentralen Lage bekomme ich beinahe täglich Anrufe von Spielern, die in Heddernheim spielen wollen. Ob wir uns wirklich gut verstärkt habe, wird die Zukunft zeigen.

Mittelkreis:  Geben Sie unseren Lesern einen Ausblick auf die neue Saison! Was können nach einer solchen Saison die Ziele sein?

Herzt: In meiner ersten Saison war das Ziel ganz klar: Drin bleiben! Dieses Jahr ist der Welpenschutz vorbei. Wir müssen aus den positiven und den negativen Erfahrungen der Vergangenheit lernen und einen Schritt nach vorne machen.

Mittelkreis: Wie sieht der Vorbereitungsplan aus?

Hertz: Wir haben gestern mit der Vorbereitung begonnen und es hat Spaß gemacht. Testspiele sind auch geplant. Wir spielen am 8. Juli gegen SC Dortelweil, am 15. Juli gegen den SV Gronau, am 19. Juli gegen Burg-Gräfenrode, am 22. Juli gegen Kloppenheim und vom 27.-29. Juli ist unser großes Turnier in Heddernheim auf unserer eigenen Anlage. Der Sparkassen-Cup bildet dann eine Woche vor Rundenbeginn den Abschluss der Vorbereitung.

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