Gruppenliga Frankfurt West: Interview Paul Petrina (Trainer SV Gronau)

Paul Petrina kam von der SG Westend im Winter für Jochen Kostiris zum SV Gronau und fühlt sich dort schon sehr wohl. Als aktueller Tabellenneunter startet seine neue Mannschaft in die Restrunde am kommenden Sonntag. Vor dem schweren Spiel gegen den FC Kalbach unterhielt sich der Mittelkreis mit dem Gruppenliga-erfahrenen Paul Petrina.

Mittelkreis: Paul, Deine ersten Wochen beim SV Gronau sind nun rum! Berichte unseren Lesern von Deinem Start im neuen Verein?

Paul Petrina: Ich wurde super aufgenommen. Das Umfeld und das Menschliche stimmen beim SV Gronau. Da lief alles so, wie ich es vorher von anderen Kennern mitgeteilt bekam und auch selbst erwartet hatte. Wir hatten ja schon vor zweieinhalb Jahren Kontakt, damals bin ich aber zur SG Westend. Der Kontakt ist aber auch in dieser Zeit nie abgebrochen. Als Jochen Kostiris dann weg zur SG Bruchköbel gegangen ist, ging für uns alles ganz schnell!

Mittelkreis: Die Vorbereitung im Winter ist nun vorbei. Wie lief es sportlich?

Petrina: Die Mannschaft die ich vorgefunden habe, hat auf jeden Fall große Qualität. Spieler wie Abdelhalim Chehab, Emanuele Giuliana oder Marco Teich haben schon höherklassig Erfahrungen gesammelt und bringen diese auch gut ein. Außerdem kamen mit meinem Bruder Kristof Petrina, Dominik Störkel von den Sportfreunden Ostheim und Rückkehrer Christian Del Carpio drei Neue hinzu. Die Vorbereitung lief gut, auch wenn es wie wahrscheinlich überall Ausfälle wegen Krankheit oder Studium etc. gab. Wir haben viel probiert und sind gewappnet für den Start.

Mittelkreis: Am Sonntag (15 Uhr) fahrt ihr zum FC Kalbach. Was ist gegen den Meisterschaftsfavoriten drin?

Petrina: Der SV Gronau hat das Hinspiel gegen Kalbach auch gut bestritten und nur mit 0:1 verloren. Auch ich persönlich hatte mit der SG Westend immer knappe Spiele gegen den Favoriten. Meist haben wir nur mit einem Tor Unterschied verloren. Deswegen glaube ich, dass auch am Sonntag etwas machbar ist. Schon in der Vergangenheit hat der SV Gronau gezeigt, dass er gegen Teams aus der oberen Tabellenregion mithalten kann. Unsere Probleme gab es meist eher gegen Mitkonkurrenten im Abstiegskampf.

Mittelkreis: Das heißt Du schaust als Trainer doch eher nach unten als nach oben!?

Petrina: Es sind eben leider nur drei Punkte Vorsprung auf den Vorletzten. Deswegen müssen wir, die durch den Punktabzug von Türkgücü Frankfurt auf den neunten Platz gerutscht sind, aufpassen. Gerade zum Start gilt es sich von den unteren Plätzen zu distanzieren. Wenn es dann erstmal soweit ist, dass der Klassenerhalt gesichert ist, können wir uns am Ende der Saison immer noch vornehmen, dass wir den ein oder anderen Favoriten ärgern und Plätze in der Tabelle gut machen…

6 Kommentare für “Gruppenliga Frankfurt West: Interview Paul Petrina (Trainer SV Gronau)”

  1. Karikaru

    Was heißt hier gegen den Trainer nachtreten.
    Das Ergebnis spricht doch wohl für sich.
    Und die Taktik, dass sich vorne immer 4 Spieler ausruhen können, hat halt diesmal nicht gegriffen. Vielleicht klappts nächste Woche…

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    • Esad Golos

      Was sich am Sonntag zugetragen hat, war absolut inakzeptabel und beschämend. 6 Eier wurden ins Nest gelegt, dazu unzählige Tunnler kassiert. Eine analytische Aufarbeitung der Partie ist ein Muss… Die Kalbacher haben höchstens auf Sparflamme gespielt und noch Verbandsligaerprobte Cracks wie Weigand, Eifert und Starspieler und Edelreservist Yannick aka the only one Seith für den Pokal geschont.

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  2. Dirk

    @Peter und karikaru
    Immer wieder amüsant, wenn Spieler die auf der Bank sitzen oder ehemalige Spieler die zu schlecht waren gegen Trainer nachtreten!

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  3. Peter

    Mit ner 3-er Kette gegen Kalbach….na ja…auf die Idee muss mal erst mal kommen
    Cigdem hat sich kaputt gelacht…ohne Gegenspieler ist es hat auch einfach 3 Tore zu schießen

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  4. Karikaru

    Ergebnis 0:6
    Vielleich liegts am Trainer, das seine Mannschaften ständig verlieren.
    Wobei auch die Sonne ziemlich tief stand…

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