Landesliga Nordwest: FC Viktoria Kahl nun Tabellenführer – zwei Siege fehlen zum Meistertitel!

Der Wahnsinn in Kahl geht weiter: Am gestrigen Samstag konnte die Mannschaft von Trainer Muhamed Preljevic die Tabellenführung in der Landesliga Nordwest übernehmen. Die Kahler Elf erledigte ihre Hausaufgaben und konnte vor heimischen Publikum den TSV Lengfeld nach einem hart umkämpften Spiel mit 2:1 bezwingen. Tim Müller und erneut Torgarant Gökhan Aydin erzielten die Treffer zum so wichtigen "Dreier". Gleichzeitig profitierte der FC Viktoria von den Patzern der Konkurrenz:

Sowohl Spitzenreiter SpVgg Ansbach, als auch der Tabellenzweite TSV Abtswind liesen Punkte liegen und ermöglichten so den Sprung auf Rang 1. Der Aufsteiger steht nun, zwei Spieltag vor Saisonende, vor dem ganz großen Coup - und die Rechnung ist einfach: Kahl führt das Tableau mit 65 Zählern an, dahinter folgt Ansbach mit zwei Punkten weniger. Platz drei belegt Abtswind mit 62 Punkten. Man hat es also in eigener Hand, den Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg in die Bayernliga nach Kahl zu holen! Die noch ausstehenden Gegner lauten: FC Blau-Weiss Leinach (A) und die SpVgg Stegaurach (H).

Trainer Muhamed Preljevic zum Spiel gegen Lengfeld und der damit verbunden Ausgangssituation im BFV-Interview:
"In der ersten Halbzeit haben wir guten Fußball gespielt, doch nach dem Wechsel haben wir richtig geschwitzt. Lengfeld kam immer besser ins Spiel und hat uns mächtig unter Druck gesetzt. Ein Problem war vielleicht auch, dass unsere Spieler schon während der Partie die Ergebnisse aus Ansbach und Abtswind gehört haben. Da war der Kopf einfach nicht mehr frei. Jetzt ist die Stimmung aber richtig gut. [...] "Natürlich haben wir nicht damit gerechnet, dass wir als Aufsteiger so eine gute Rolle in der Liga spielen würden. Wir haben allerdings eine tolle Truppe, die auf dem Spielfeld genau das umsetzt, was wir im Training einüben. Da muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen", erklärt Kahls Preljevic und fügt an: "Selbstverständlich wollen wir jetzt auf Platz eins bleiben. Wir setzten uns aber nicht unter Druck und machen einfach so weiter wie bisher. Dann werden wir sehen, was am Ende herauskommt." (Quelle: BFV)

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