Kreisliga AB: „Augenmerk bleibt auf dem Mittelfeld der Liga“ – Interview mit Martin Swoboda (TuS Leider)

Der TuS Leider hat nach dem Aufstieg in die Kreisliga AB nur kurz gebraucht, um sich im neuen Umfeld zurecht zu finden - nach einer starken Vorrunde überwintert man nun auf Rang 4, nur 6 Zähler hinter dem Spitzenreiter DJK Hain. Wir unterhielten uns mit dem Sportlichen Leiter des TuS - Martin Swoboda - über den bisherigen Saisonverlauf, die Zu- und Abgänge und die weiteren Ziele.

Mittelkreis: Hallo Martin, kannst du kurz den bisherigen Saisonverlauf deiner Mannschaft beschreiben?

Martin Swoboda: Zu Beginn der Saison hatten wir enorme Schwankungen. Doch das Team hat sich mittlerweile gut an das Tempo in der Kreisliga gewöhnt und zeigt stellenweise wieder den Offensivfussball, der im letzten Jahr die Meisterschaft eingebracht hat.

Mittelkreis: Wie zufrieden bist du insgesamt mit dem bisherigen Abschneiden und was war bisher für dich das positivste, was das negativste Erlebnis der Saison 2012/2013?

Martin Swoboda: Bei drei Pflichtspielniederlagen im gesamten Jahr 2012 - da gibt es wahrlich nicht viel zu meckern. In positiver Erinnerung bleiben natürlich die Last-Minute-Siege gegen den SV Germania Dettingen, VfR Großostheim, FC Großwelzheim bzw. das Unentschieden gegen den BSC Schweinheim. Als negativstes Erlebnis sehe ich die Auswärtsniederlage bei der DJK Hain. Dort hätten wir mindestens einen Punkt verdient gehabt, mussten aber am Ende unglücklich und mit null Punkten die Heimreise antreten.

Alles in allem sind wir mit der Entwicklung der Mannschaft hochzufrieden und gehen nach einem sehr erfolgreichen Jahr mit viel Selbstbewusstsein ins Jahr 2013!

Mittelkreis: Wann startet ihr in die Vorbereitung – welche Einheiten und Spiele sind geplant?

Martin Swoboda: Die 1. & 2. Mannschaft startet gemeinschaftlich am kommenden Mittwoch, den 23.01.2013 in die Rückrundenvorbereitung. Es wird wieder eine abwechslungsreiche Vorbereitung geben. Geplant sind neben den normalen Trainingseinheiten im Schönbusch, Sportplatz + Kunstrasenplatz auch Einheiten in der Soccerhalle bzw. Unterfrankenhalle. Zusätzlich werden wir Aerobic-, Spinning- und Zumba-Übungen absolvieren.
Vorbereitungsspiele wird es gegen die SG Schimborn, Kickers Gailbach und VfL Mönchberg geben. Eventuell findet noch ein Spiel gegen den TSV Keilberg und die SpVgg Hösbach-Bahnhof statt.

Mittelkreis: Werden euch Spieler verlassen und/oder stoßen neue Akteure hinzu?

Martin Swoboda: Mit Alexander Fuchs, Arne Kelm und Matthias Kortus haben wir drei feste Spielerabgänge zu verzeichnen. Allerdings wird auch Kapitän Simon Weis der 1. Mannschaft in der Rückrunde fehlen. Er muss aus beruflichen Gründen für ein halbes Jahr ins Ausland. Als Ersatz für den abwandernden Fuchs haben wir mit Josch Saffran (TSV Radbruch) einen gleichwertigen Ersatz für die jeweilige Position gefunden. Auch für Simon Weis ist ein Ersatz gefunden. Alwin Stefani vom SV Bernbach soll in Zukunft diese Lücke schließen. Matthias Kortus verlässt uns aus freien Stücken und wird zum FSV Glattbach zurückwechseln. Arne Kelm muss ebenfalls aus beruflichen Gründen seine Tätigkeit beim TuS aufgeben.

Mittelkreis: Was ist für die 2. Saisonhälfte dein Ziel mit der Mannschaft bzw. das Ziel des Vereins?

Martin Swoboda: Auch wenn wir vor der Saison von fast allen Mannschaften zum Meisterfavoriten auserkoren wurden und mit aktuell 30 Punkten eine gute Ausgangsposition haben, hat sich unsere Zielsetzung bei der 1. Mannschaft trotz der überaus guten Vorrunde nicht verändert. Unser Augenmerk bleibt auf dem Mittelfeld der Liga. Wir möchten in der Rückrunde in erster Linie die nötigen Punkte gegen den Abstieg sammeln.

Mittelkreis: Vielen Dank Martin für das Interview!

Ein Kommentar für “Kreisliga AB: „Augenmerk bleibt auf dem Mittelfeld der Liga“ – Interview mit Martin Swoboda (TuS Leider)”

  1. ReiKre

    Dieses Interview widerspricht sich aber doch in einigen Punkten.
    Man ist froh dass man etliche Partien im Enspurt noch umbiegen konnte. (die Tabellensituation wäre weit Richtung Süden, hätte man das nicht geschafft), andererseits jammert man über ein verlorenes Spiel in Hain. Wenn man sich die
    Tabelle anschaut ist es sicherlich keine Schande hier zu verlieren.
    Also summarum summarum, die Glücksgöttin war auf Leiderer Seite.

    Hätte man im ersten Spiel nicht mit siebenfach Ersatz in Mechenhard antreten müssen, wäre Hain vermutlich ungeschlagen.

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