Kreisklasse AB 1: “ Der Erfolg des SV Albstadt freut mich für meinen Ex-Kollegen Thomas Amrhein!“ – Interview mit Andreas Klepl (Spielertrainer FC Laufach)

0:7 zum Saisonstart gegen die Spvgg Heigenbrücken verloren, 1:0 gegen den SV Albstadt gewonnen - der FC Laufach ist an den ersten sechs Spieltagen so etwas wie die Überraschungsmannschaft der Kreisklasse Aschaffenburg 1, bei der man nie so recht weiß, was am Ende des Tages rauskommt. Dieses Wochenende ist der FCL nicht im Einsatz. Der Mittelkreis hat trotzdem mit Laufachs Spielertrainer Andreas Klepl gesprochen.

Wie bist Du mit eurem Saisonstart bisher zufrieden?

Einerseits unzufrieden, weil wir in den letzten drei Spielen eine Unmenge hochkarätiger Chancen vergeben haben und deshalb zwei absolut unnötige und auch unverdiente Niederlagen hinnehmen mussten, andererseits zufrieden, weil die Mannschaft trotz vieler Ausfälle das System mit Viererkette immer besser umsetzt.

Du kennst diese Liga ja recht gut, bist schon das zweite Jahr Spielertrainer beim FCL - wer ist besonders stark und welche Teams müssen richtig zittern?

Es gibt einige starke Mannschaften, allen voran natürlich Heigenbrücken. Zittern müssen immer mehr Mannschaften als man zuvor glaubt, weil in dieser Klasse im Grunde genommen jeder jeden schlagen kann.

Wie siehst Du den furiosen Aufsteiger SV Albstadt, dem ihr jetzt die erste und bisher einzige Saisonniederlage beibringen konntet?

Für meinen ehemaligen Spielerkollegen Thomas Amrhein (und einstigem Laufacher Topstürmer) freut mich der Erfolg ganz besonders und die Art und Weise wie Albstadt mit seinen vielen Eigengewächsen die Niederlage mit dem Sieg in Heigenbrücken weggesteckt hat,  lässt vermuten, dass der SVA vor einer erfolgreichen Zukunft steht.

Was war gegen den anderen Aufsteiger, den SV Schneppenbach-Höfstädten los? Das Team kennst Du als Dörnsteinbacher ja eigentlich bestens.

Siehe Antwort zu Saisonstart. Es ist allerdings ein Irrtum, zu glauben, dass ich Schneppenbach kenne. Die meisten Spieler habe ich während meiner Zeit bei Horbach und Somborn schon einmal gesehen und lediglich den Macher, Daniel Kraus (auch ein Dörnsteinbacher), kenne ich sehr gut.

Was ist für Dein Team dieses Jahr drin?

Nachdem uns im letzten Jahr die Konsolidierung gelungen ist, wollen wir in diesem Jahr den nächsten Schritt gehen und uns spielerisch weiterentwickeln und so, wie sich die Mannschaft spielerisch präsentiert, scheint dies auch zu gelingen. Sollten wir ein Viertel unserer hochkarätigen Chancen verwerten, dürften wir unser Ziel, im vorderen Drittel zu landen, auch erreichen.

Ein Wort zu eurem Torjäger Stefan Leginszki, warum läufts bei ihm dieses Jahr so gut?

Stefan hat nach einer langen Verletzungspause im letzten Jahr wieder angefangen Fußball zu spielen. Über das Training und Einsätze in der zweiten Mannschaft hat er sich zurückgekämpft und Vertrauen in seinen Körper bekommen. Er ist technisch stark, will das Tor, trainiert gut und dann ist er im Moment der einzige ist, der seine Chancen auch einmal verwertet.

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