A-Klasse AB 2: FAZIT: Tuspo Obernburg vorne, FC Südring die bisherige Überraschung, der FC Kleinwallstadt und der TSV Soden lauern

Nach einem Drittel der Saison zieht der Mittelkreis.de ein Zwischenfazit in der A-Klasse Gruppe 2. Die Tuspo Obernburg rennt vorne weg, der TSV Soden kommt langsam ins rollen und der FSV Glattbach hinkt weit hinterher. Enttäuschend auch der TSV Eisenbach bis jetzt.

Über allen steht im Moment die neu formierte Mannschaft der Tuspo Obernburg, Spielertrainer Emre Ak hat eine schlagkräftige Truppe um sich aufgebaut und seine Jungs spielen bisher ein klasse Runde. Nicht umsonst stellen sie die beste Abwehrreihe und führen das Feld mit vier Punkten Vorsprung an.

Auf Platz 2 in der Tabelle folgt der FC Südring, sicher die positivste  Überraschung der Saison bis dato. Gehörigen Anteil hat sicher FCS-Rückkehrer H.J.Braun am Erfolg der Südringer, mit 9 Treffern führt dieser die Torschützenliste an. Mal schauen wozu der FC Südring fähig ist über die weitere Runde.

Dicht dahinter folgen der FC Kleinwallstadt und der TSV Soden. Beim FC Kleinwallstadt -um Spielertrainer Ali Kaynar- fehlt die Konstante bisher, trotzdem reicht es für Platz 3 , was wohl auch am bärenstarken Sturmduo L.Ott & A.Selcuk liegt. Der TSV Soden tat sich recht schwer zu Rundenbeginn, wog der Rucksack wohl zu schwer für die jungen Spieler des TSV?  Als Meisterschaftsfavorit in diese Saison zu gehen war eine neue Erfahrung für viele. Doch zuletzt kamen die Sodener gut ins rollen und schafften den Anschluss an die Tabellenspitze.

Auf Platz 5 folgt Kreisklasseabsteiger SG Strietwald. Beim SGS tat sich zu Rundenbeginn sehr viel, etliche Zu- und Abgänge gab es zu vermelden. Dennoch scheint sich das Team um Altmeister T.Ruppert so langsam aber sicher zu stabilisieren, und wer weis wo sie am Ende der Saison landen werden. Positiv überrascht hat auch Gencler Birligi Aschaffenburg bisher, letzte Saison noch fast abgestiegen, zeigen sich die Städter Türken stark verbessert und boten ihren Anhängern bisher meistens guten Fußball.

Im Mittelfeld findet man neben dem TSV Eisenbach noch den FSV Hessenthal/Mespelbrunn, den Kreisklasseabsteiger FSV Glattbach sowie den FSV Feldkahl.

Enttäuschung ist wohl in Eisenbach angesagt, denn sie bleiben bisher hinter ihren gesteckten Saisonzielen. In Hessenthal zeigte nach schwachem Start die Leistungskurve zuletzt steil nach oben, Platz 8 ist der Lohn dafür. Beim FSV Glattbach gilt das gleiche wie in Hessenthal, dennoch wird man wohl beim FSV Glattbach auch für die kommende Saison in der A-Klasse planen müssen, da ändert auch die Tatsache nichts, dass man zuletzt wieder erfolgreich punktete. Beim FSV Feldkahl ist man nach dem mäßigen Saisonbeginn wohl mit der jetztigen Punkteausbeute zufrieden, auch dank der Treffer von M.Buchner bisher.

Der Abstiegskampf beginnt beim TV Aschaffenburg. Nach der Abmeldung ihrer zweiten Mannschaft läuft es bei den Turnern wieder auf einmal besser, ob diese jedoch zum Klassenerhalt reicht wird sich zeigen. Punktgleich mit den Turnern ist der FC Hösbach. Eine schlechte Runde spielten die Spieler von FCH Trainer R.Bender bisher, der Absturz auf Platz 12 in der Tabelle dürfte den Hösbachern gar nicht gefallen. Auf den Plätzen 13 und 14 stehen die beiden Aufsteiger Zenit Wörth und der TV Schweinheim. Bei Zenit sah man bis dato guten Fußball, leider fehlte den Kickern aus Wörth in der ein oder anderen Begegnung auch mal das Glück oder Können. Auch der weggang von Trainer A.Kinstler brachte nicht gerade Ruhe in den Verein. Enttäuschung auch beim TV Schweinheim. Nach gutem Rundenstart holte das Verletzungspech die Städter ein, so kam man den Abstiegsrängen sehr nahe, verlass war da meistens nur auf Torjäger I.Magda. Auf den Abstiegsrängen befinden sich der TSV Ringheim und der TSV Rottenberg. In Ringheim war man sich vor der Saison der Tatsache bewusst dass es keine leichte Runde wird, so sollten die Jungs um Kapitän Cakirman bis zum letzten Spieltag wohl um den Verbleib in der A-Klasse kämpfen. Schlusslicht Rottenberg ist bisher völlig von der Rolle und ein Schatten seiner selbst zur Vorsaison. Die Jungs um Trainer M.Hirsch sollten schnellstens den Schalter umlegen, sonst gehen beim TSV Rottenberg bald die Lichter aus.

Bis zur Winterpause stehen noch etliche Partien an, dennoch kann man jetzt schon sagen, dass in dieser Klasse bisher sich kein klarer Favorit heraus stellte und manche Mannschaften einfach noch zu schwankend in ihren Leistungen sind. Daher sind auch weiterhin spannende Spiele zu erwarten und über manche Ergebnisse wird man sich noch wundern.

Schreibe einen Kommentar

  • (will not be published)