Interview: Dr. med. Harald Hake, Chefarzt im Klinikum Frankfurt Höchst

[caption id="attachment_41965" align="alignright" width="150"]Dr. Harald Hake Dr. Harald Hake[/caption]

Der Mittelkreis unterhielt sich mit Dr. med. Harald Hake, dem Chefarzt des Schwerpunktes Unfallchirurgie und Sporttraumatologie der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Klinikums Frankfurt Höchst. Er verrät einiges über sich und gibt Sportlern, die sich verletzt haben, wertvolle Tipps!

Mittelkreis: Seit wann bist Du im Klinikum Frankfurt Höchst?

Harald Hake: Mit PJ-Zeit seit 32 Jahren, am Anfang als Assistenzarzt, 4 Jahre davon in Wiebaden. Danach ging es vom Assistenzarzt über den Oberarzt zum Chefarzt.

Mittelkreis: Was ist Dein “Spezialgebiet”?

Harald Hake: Aufgrund meiner großen Verbundenheit mit dem Sport haben mich von Anfang an die Sportverletzungen interessiert. Heute ist es natürlich die Sporttraumatologie sowie Verletzungen am Knie und am Sprunggelenk. Für Sportler biete ich tägliche eine sportmedizinischer Sprechstunde an.

Mittelkreis: Du bist im Main-Taunus-Kreis in verschiedenen Vereinen aktiv, in welchen?

Harald Hake: Als Mannschaftsarzt bin ich direkt vor Ort bei Heimspielen, soweit das dienstlich möglich ist bei den Volleyball-Damen der TG Bad Soden (2. Bundesliga), der SG Hoechst Classique Ü40 (Fußball, Deutscher Vizemeister 2012 in Berlin), beim 1. FC Eschborn (Fußball, Hessenliga) und beim Höchster THC (Hockey, Oberliga) dabei. Außerdem beim IRONMAN Frankfurt, beim IRONMAN 70.3 in Wiesbaden oder sowie beim smart Frankfurt City Triathlon powered by Gesundheit, wo wir die Triathleten im Vorfeld beraten und medizinische Check-ups durchführen. Zudem bin ich Antidopingbeauftragter beim Profiradrennen „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“.

Mittelkreis: Hat Dr. med. Harald Hake auch eine Lieblings-Sportart?

Harald Hake: 1. Fußball - seit Kindheit bis heute noch (1x wöchentlich in der Halle), 2. Joggen.
Seit meiner Jugend bis heute habe ich schon viele verschiedene Sportarten betrieben. Unter anderem war ich Judolehrer in Höchst und Bad Soden, wodurch ich mir mein Studium finanziert habe.
Außerdem spielte ich Squash (Bundesliga) und war dreimal beim Frankfurt Marathon dabei. Hinzu kommt Triathlon (Olympische Distanz), Surfen und Skifahren.

Mittelkreis: Wenn sich ein Sportler im Training oder beim Spiel verletzt: Warum sollte das Krankenhaus immer die erste Anlaufstelle sein?

Harald Hake: Da die meisten Sportunfälle außerhalb der Sprechstundenzeiten der niedergelassenen Kollegen geschehen, also abends oder am Wochenende, ist die 1. erste Anlaufstelle das Krankenhaus. Hier bieten wir 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr die Möglichkeit für die Erstuntersuchung von Notfällen. Da immer ein Assistenzarzt von mir vor Ort ist, kann die Behandlung schnell durchgeführt werden und das weitere Procedere besprochen werden. Dazu wird keine Überweisung oder Einweisung benötigt, da es sich um einen Notfall handelt.
Mittelkreis: Du bietest im Krankenhaus die sogenannte “sportmedizinische Sprechstunde” an. Wer sollte dieses Angebot nutzen und warum?

Harald Hake: Jeder Sportler mit einer akuten oder chronischen Verletzung kann in der Sprechstunde behandelt und beraten werden. Voraussetzung ist eine telefonische Anmeldung unter 069/3106-2874.
Bei Kassenpatienten: ein niedergelassener Unfallchirurg oder Orthopäde schickt den Sportler mit einer Überweisung zu mir.
Bei Privatpatienten: nur telefonische Anmeldung.
Bei Berufssportlern/Vertragsamateuren: nur telefonische Anmeldung.

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