Jugend MTK: Nikolaus-Turnier der Fraport (U9-Junioren)

Mittelkreis erreichte folgender Bericht der Viktoria Kelsterbach:

Toller zweiter Platz beim Nikolaus-Turnier

U9: Nikolaus-Turnier der Fraport

Einen hervorragenden zweiten Platz belegte die F1-Jugend der Viktoria Kelsterbach bei dem von der Fraport AG auch in diesem Jahr wieder ausgerichteten Nikolausturnier für F1-Mannschaften. Gespielt wurde in der heimischen Baugé-Halle in zwei Gruppen zu je fünf Mannschaften.

Im ersten Spiel besiegten die jungen Kicker das Team des TV Haßloch-Rüsselsheim mit 2:1. Ahmed Demiroglou brachte seine Mannschaft in der dritten Minute in Führung, nachdem er blitzschnell einen Abstoß des gegnerischen Torwarts abfing und unhaltbar zum 1:0 traf. Nur kurze Zeit später konnten die Rüsselsheimer ausgleichen. In der siebten Spielminute sorgte Luca Horst mit einem Distanzschuss vom Mittelkreis für den 2:1-Endstand.

Der nächste Gegner, die TG Bessungen, wurde regelrecht überrannt. Die Offensive der Viktoria war kaum zu stoppen. Bereits in der zweiten Minute konnte Tristan Kieweg nach einem präzisen Einroller von Luca Horst zur Führung einschießen. Das Spiel fand fast ausschließlich in der Bessunger Hälfte statt. Offensivbemühungen des Gegners wurden rigoros von Harun Onar und Arda Cicek unterbunden oder endeten spätestens in den Armen von Torwart Ben Kaminski. Folgerichtig konnte Tristan Kieweg in der sechsten Minute nach einem Eckstoß von Ahmed Demiroglou die Führung ausbauen. Leichte Unkonzentriertheiten zum Ende der Partie ermöglichten Bessungen in der letzten Minute den Anschlusstreffer.

Mit der DJK Hattersheim wartete im dritten Spiel der schwerste Brocken in den Gruppenspielen. Hier wurde schon um den Gruppensieg gespielt, da auch Hattersheim bisher ungeschlagen war und dem letzten Gegner, der mit einer sehr jungen Truppe angereiste TV Lampertheim, keine großen Chancen eingeräumt wurden. Das Spiel begann nach Maß für Kelsterbach. Eine Kopfballvorlage von Tristan Kieweg verwertete Luca Horst in der ersten Minute zum 1:0. Hattersheim versteckte sich nicht und hatte in der dritten Minute nach einer Ecke die erste große Chance zum Ausgleich. Ben Kaminski war jedoch zur Stelle und verhinderte Schlimmeres. In der fünften Minute sorgte aber ein schneller Angriff der Hattersheimer für den Ausgleich. Kelsterbach wurde immer weiter in die Defensive gedrängt. Kurz vor Schluss brannte es bei zwei Eckstößen lichterloh im Strafraum der Viktoria, aber das Glück des Tüchtigen war auf ihrer Seite. Ein Entlastungsangriff in der letzten Spielminute, vorgetragen von Ahmed Demiroglou, war der Schlusspunkt der spannenden Partie.

Das Unentschieden sollte für den Gruppensieg reichen, wenn Kelsterbach das letzte Spiel gegen den TV Lampertheim für sich entscheiden würde. Vom Anstoß weg war der Siegeswille erkennbar. Luca Horst schloss bereits in der ersten Minute eines seiner unwiderstehlichen Solos mit dem frühen Führungstreffer ab. Nur zwei Minuten später erhöhte er auf 2:0. Die erste Chance des Lampertheimer wurde von Kelsterbach mit einem Foul im Strafraum zunichte gemacht. Der fällige Neunmeter landete jedoch neben dem Tor. Die Viktoria-Kicker nahmen nun das Heft wieder in die Hand. Nach einem Freistoß gelang Luca Horst aus dem Hinterhalt der dritte Treffer dieser Partie zum verdienten 3:0-Endstand.

Im Endspiel trafen die Kelsterbacher mit dem TV Idstein auf ein anderes Kaliber. Kelsterbach sah sich sofort in die Defensive gedrängt. Idstein überzeugte durch intelligente und schnelle Spielzüge. Die Viktoria lag nach der Hälfte der Spielzeit bereits mit 0:3 zurück. Danach gelang es den Gastgebern zwar, den Spielfluss des Gegners etwas besser zu unterbinden, Raum für eigene Chancen gab es allerdings nicht. Weitere Gegentreffer konnte Kelsterbach mit konsequenterer Abwehrarbeit aber verhindern.

Traurige Gesichter gab es nur kurz nach dem Abpfiff. Spätestens bei der Siegerehrung, bei der jeder Viktorianer als Preis einen Fußball erhielt, waren Spieler und Trainer mit Recht stolz auf die gezeigte Leistung.

Es spielten:

Ben Kaminski, Arda Cicek, Ahmed Demiroglou, Simon Frenzel, Harun Onar, Tristan Kieweg, Norick Wambach, Sebastian Mantik, Prodromos Koutsoukis und Luca Horst.

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