Interview: Manuel May (Spielführer von Viktoria Kelsterbach, Hessenliga 2016/17)

Bislang konnte Viktoria Kelsterbach in der Hessenliga erst einen Punkt holen. Zuletzt unterlag die Viktoria Kelsterbach beim KSV Baunatal mit 2:4 nach zweimaliger Führung. Hinzu kam die schwere Verletzung eines Baunataler Spielers. Nun stehen gleich zwei Heimspiele an.

Der Mittelkreis sprach mit dem Kelsterbacher Kapitän Manuel May.

Mittelkreis: 2:4 in Baunatal – das Ergebnis rückte in den Hintergrund. Wie hast du die Partie erlebt?

Manuel May: Es war für beide Mannschaften aufgrund der Wetterbedingungen kein einfaches Spiel. Baunatal hat es besser gemacht und verdient gewonnen. Kurz vor Schluss rückt der Fußball natürlich bei solch schlimmen Verletzungen in den Hintergrund. Auch hier nochmal wünscht die Viktoria dem Spieler schnelle Genesung.

Mittelkreis: Die Viktoria wartet noch immer auf den ersten Sieg. Warum hat es bisher nicht zum ersten Hessenliga-Dreier gereicht?

Manuel May: Jeder Fehler wird in dieser Liga brutal bestraft. Wir müssen es schaffen diesen abzustellen, dann werden wir auch bald den ersten Dreier einfahren.

Mittelkreis: Jetzt kommt es zum Nachholspiel gegen Dreieich am Mittwoch. Seid ihr bereit?

Manuel May: Wir freuen uns auf das „dritte“ und letzte Spiel in dieser Saison gegen sie. Im letzen Spiel konnten wir die Partie lange auf Augenhöhe gestalten und machten dann individuelle Fehler. Das kann man sich gegen so einen Gegner nicht erlauben. Wir müssen alles abrufen, um zu Hause etwas zu holen.

Mittelkreis: Und am Sonntag kommt Fulda. Ist der erste Sieg in dieser Woche Pflicht?

Manuel May: Fulda wird natürlich auch eine Hausnummer. Aber es wird endlich Zeit, sich für den Aufwand zu belohnen. Wir werden alles daran setzen, um in den nächsten zwei Heimspielen zu punkten.

Mittelkreis: Bist du vom Klassenerhalt weiterhin überzeugt?

Manuel May: Wenn wir weiter als Mannschaft wachsen, als Einheit auf und neben dem Platz auftreten, als Mannschaft stabiler und besser verteidigen, bin ich davon überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen.

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