Interview: Florian Jagodzinski (Trainer VfB Unterliederbach II)

Nach dem Abstieg aus der Kreisoberliga startet die zweite Mannschaft des VfB Unterliederbach in der Kreisliga A einen Neuanfang. Florian Jagodzinski, der die Mannschaft in der vergangenen Rückrunde gemeinsam mit Christian Wirth be treute, wird auch in der kommenden Runde das Traineramt übernehmen. Er stand dem Mittelkreis Rede und Antwort.

Mittelkreis: Wie bewertest Du das Abschneiden deiner neuen Mannschaft in der letzten Saison?

Jagodzinski: Die letzte Saison ist für uns erschreckend verlaufen. Wenn man sich anschaut, mit welcher Bilanz wir aus der Kreisoberliga abgestiegen sind, kann man diese nur als ungenügend bezeichnen. Auf die Gründe, die es natürlich en masse gibt, möchte ich im Nachhinein nicht eingehen. Aber als mein ehemaliger Mannschaftskamerad der 1. Mannschaft Christan Wirth und ich uns dazu entschlossen haben, ab Ende der Rückrunde das Team bis erstmal Saisonende zu betreuen, war meiner Meinung nach und der des Vereins VfB Unterliederbach ein positiver Trend zu erkennen. Leider war der Abstieg bis dahin nur noch theoretisch zu verhindern.

Mittelkreis: Was versprichst du Dir von der kommenden Saison?

Jagodzinski: Leider wird mir Christian Wirth als Unterstützung im Trainerteam bzw. noch als Spieler nur bedingt zur Verfügung stehen. Primär ist unser Ziel ganz klar der Wiederaufstieg. Als Unterbau einer ambitionierten Verbandsligamannschaft darf es keine andere Marschroute geben. Zumal du als Absteiger automatisch zum Favoritenkreis gehörst. Allerdings weiß ich auch, dass wir da vor einer unserer schwierigsten Aufgaben stehen. Natürlich zählen Weiterentwicklung, Integration und das Heranführen junger Spieler in den aktiven Bereich mit zu den Hauptaufgaben der neuen Saison. Dazu sehe ich Teamgeist und das Vereinsleben als stark verbesserungsfähig.

Mittelkreis: Welche Neuzugänge habt Ihr? Inwieweit helfen sie Euch weiter…

Jagodzinski: Aus der A-Jugend, die leider in der Relegation zum Aufstieg in die Oberliga unglücklich scheiterten, rücken folgende Spieler nach: Für die Defensive sind das Andreas Klingenberger und Moritz Dietrich. Und für die Offensive lediglich Gabriel Juric. Für mich war es wichtig einen festen Torwart zu bekommen. Leider war das in der Vergangenheit nicht der Fall. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass wir mit Rene Skop und Rafael Ziemlewicz gleich zwei verpflichten konnten. Desweiteren stoßen Julian Reese (Defensive), Ali Elabbassi und Gabriyel Onar (beide Offensive) zu uns. Alle Neuzugänge passen spielerisch und charakterlich zu uns und werden deshalb unser Team definitiv bereichern. Natürlich werden wir dann noch an Spieltagen mit Spielern der 1. Mannschaft aufstocken können.

Mittelkreis: Welcher Abgang trifft Euch am schwersten?

Jagodzinski: Eigentlich gibt es da nur einen und zwar Christian Buhl. Und das ist noch nicht mal ein richtiger Abgang, da er sich vorerst nur auf sein Studium konzentrieren möchte. Hoffentlich wird er in Zukunft doch noch mal zu uns stoßen können. Ansonsten kann man mit allen anderen Abgängen leben.

Mittelkreis: Wer sind aus Deiner Sicht die Favoriten für die kommende Saison?

Jagodzinski: Das werden sicherlich dieselben Mannschaften sein, die letzte Saison um den Aufstieg gespielt haben. Für mich ist aber ganz klar, dass kein Gegner unterschätzt werden darf.

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