Bereits am Freitagabend (19 Uhr) geht es für den SV Wehen Wiesbaden II in der Hessenliga Mit dem Heimspiel gegen den Tabellenführer 1. FC Eschborn weiter. Für Trainer Thomas Brendel ist das ein ganz besonderes Spiel, denn er trifft auf seinen ehemaligen Verein. Der Mittelkreis unterhielt sich mit Brendel vor den Duell mit dem Spitzenreiter.
Mittelkreis: Bist Du mit dem Start nach der Winterpause zufrieden?
Brendel: Zufrieden kann man nicht sagen, wir haben sicherlich Punkte liegengelassen, natürlich kamen auch mit den Ausfällen von Worcester, Schmitz und jetzt auch noch den gesperrten Becker in der Viererkette wichtige Stützen nicht zum Einsatz. Trotzdem muss man sagen, dass wir relativ ordentlich gespielt haben. Im letzten Spiel lag unser Altersdurchschnitt bei 19,7. Die jungen Spieler brauchen einfach noch die nötige Erfahrung.
Mittelkreis: Eschborn schwächelte zuletzt einige Male. Kommt Dein ehemaliger Verein genau zum richtigen Zeitpunkt nach Wehen?
Brendel: Wir sind seit dem 02.10.11 zu Hause ungeschlagen, die Serie wollen wir fortführen. Eschborn spielt bislang eine herausragende Runde, ich schätze Sie stärker ein als Baunatal. Für unsere junge Mannschaft ist es wichtig auch gegen die Top-Mannschaften Punkte zu holen, das gelang uns bis jetzt nicht, von Fernwald abgesehen. Wir haben keinen Druck, Eschborn muss gewinnen.
Mittelkreis: Schmeckt Dir ein Sieg gegen Eschborn ganz besonders gut?
Brendel: Davon kann keine Rede sein, wir werden versuchen unser System durchzuspielen, am besten wir gewinnen und Eschborn steht am Ende immer noch oben.
Mittelkreis: Was ist für den SV Wehen Wiesbaden II in dieser Saison noch drin?
Brendel: Da wir kein tabellarisches Ziel haben, ist es in erster Linie für unsere Mannschaft wichtig Erfahrung zu sammeln und individuell stärker zu werden. Daran arbeiten wir, sind aber noch nicht am Ende der Entwicklung. Mit dem jetzigen Saisonverlauf sind wir sehr zufrieden.
Mittelkreis: Dein Tipp gegen Eschborn?
Brendel: Wenn wir unser Potential abrufen, was wir in dieser Saison schon des öfteren getan haben, ist alles möglich. Wichtig wird sein, dass wir uns mit dem Gegner unter der Woche vertraut machen und wissen, was auf den jeweiligen Spieler auf der jeweiligen Position zukommt. Ziel ist es zu punkten.


