Jugend MTK (U 9): Mini-Weltmeisterschaft in Nied

Mittelkreis erreichte folgender Bericht von Viktoria Kelsterbach:

U9: Mini-Weltmeisterschaft in Nied

Sieben Tore in sieben Minuten

Mit einer tollen Leistung in brasilianischer Gluthitze erreichte ‚Spanien‘ aka die F1 der Viktoria Kelsterbach bei der Mini-Weltmeisterschaft in Nied Platz Vier.

Am Pfingstmontag präsentierte sich die F1-Jugend der Viktoria Kelsterbach beim als Mini-WM organisierten Turnier des FV Alemannia 08 Nied. Jeder der elf teilnehmenden Mannschaften wurde eine Nation zugeteilt. Die Viktoria hatte die Ehre, das Turnier als Weltmeister Spanien zu bestreiten.

Nach einer kurzen Eröffnungsfeier startete das Turnier bei original brasilianischen Temperaturen. In zwei Gruppen wurde auf zwei Plätzen parallel gespielt. Die Plätze hatten die verheißungsvollen Namen „Rio de Janeiro“ und „Porto Alegre“.

Im ersten Spiel wartete die Vertretung aus Kroatien (SG Sossenheim). Nachdem die letzte Begegnung gegen diese Mannschaft chancenlos verloren ging, machte sich Unruhe bei den jungen Kelsterbachern breit. Direkt nach Anpfiff war davon aber nichts mehr zu sehen. Kelsterbach spielte konzentriert und effektiv. Zwei Tore in der zweiten Hälfte der zwölfminütigen Spielzeit durch Sebastian Mantik und Luca Horst bedeuteten einen gelungenen Start ins Turnier.

Auch den Niederlanden (Spvgg. Oberrad) wurde keine Chance gelassen. In der zweiten Minute war es wieder Sebastian Mantik, der sein Team in Führung brachte. In der fünften Minute fasste sich Abwehrrecke Harun Onar ein Herz und hämmerte von der Strafraumgrenze den Ball unhaltbar unter die Latte. Luca Horst und Sebastian Mantik sorgten mit weiteren Treffern für den 4:0-Endstand.

Gegen Frankreich (Spvgg. 02 Griesheim) fielen in den ersten sieben Spielminuten sagenhafte sieben Tore. Ahmet Demiroglou traf in der ersten Minute, nachdem ihm der Ball nach einem Pressschlag zwischen Luca Horst und dem Griesheimer Torwart vor die Füße gefallen war. Beim folgenden Wiederanstoß eroberte Luca Horst sofort den Ball und erhöhte auf 2:0. In der dritten Minute gelang Griesheim aus kurzer Distanz der Anschlusstreffer. Die Kelsterbacher Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Ahmet Demiroglou erhöhte auf 3:1 (5.), bevor Sebastian Mantik und Luca Horst in der sechsten Minute jeweils einmal trafen. Sebastian legte in der siebten Minute nochmal nach, bevor Luca in der elften Minute den 7:1-Endstand besorgte.

England (FC Marxheim) stoppte im vierten Spiel die Kelsterbacher Siegesserie. Mit einem klaren 0:5 mussten sich die bis dahin erfolgsverwöhnten Spieler vom Untermain geschlagen geben.

Im letzten Gruppenspiel gegen Argentinien (Eintracht Rüsselsheim) kämpfte die mit nur einem Auswechselspieler angereiste Mannschaft nochmal großartig. Nach einem frühen Gegentor (1.) ließ sie sich nicht verunsichern und trotzte den Backofentemperaturen. Die Abwehrspieler Harun Onar, Simon Frenzel, Tristan Kieweg und Anatolij Rapp verdienten sich Bestnoten, während die Offensivabteilung intensiv auf den Ausgleich drängte. Ein schönes Zuspiel von Ahmet Demiroglou konnte Sebastian Mantik leider nicht verwerten. In der fünften Minute verpassten sowohl Sebastian als auch Luca Horst bei einer Doppelchance. Beide machten es nur kurze Zeit später besser: Sebastian Mantik erzielte in der sechsten Minute den Ausgleich, eine Minute später erzielte Luca Horst nach einem Solo den Siegtreffer. Dank konsequenter Defensivarbeit konnte der knappe Vorsprung über die Zeit gerettet werden.

Mit diesen Ergebnissen hatte sich die Viktoria den zweiten Platz in ihrer Gruppe erspielt und traf in der Endrunde im Spiel um Platz drei auf Portugal (FV Neuenhain).

Dem spielstarken und kombinationssicheren Gegner hatten die jungen Kelsterbacher wenig entgegenzusetzen. Die vorangegangenen Spiele in Gluthitze forderten ihren Tribut und so verloren die Kelsterbacher deutlich mit 0:3. Damit beendete „Spanien“ das Turnier als Vierter und verabschiedete sich in die wohlverdiente Sommerpause.

Es spielten: Ben Kaminski, Harun Onar, Simon Frenzel, Anatolij Rapp, Tristan Kieweg, Ahmet Demiroglou, Sebastian Mantik und Luca Horst

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