Die SG Hoechst holt bei Mesopotamien einen Punkt

Am ersten Spieltag der Gruppenliga Wiesbaden feierte Aufsteiger SG Hoechst beim letztjährigen Zweiten und Topfavorit Mesopotamien Wiesbaden einen Achtungserfolg. Die Mannschaft von Trainer Michael Fischer erkämpfte sich ein verdientes 1:1 (1:0). Sogar drei Punkte waren drin.

Bevor die Hausherren als vermeintlicher Favorit die erste Torchance hatten, stand es bereits 0:1. Nachdem Alex Seibel nach elf Minuten noch knapp scheiterte, schloss er den nächsten Angriff in der 20. Minute mit einem sehenswerten Treffer von der Strafraumgrenze ab. Zur Halbzeit war das Resultat für die Wiesbadener schmeichelhaft nach weiteren Chancen für Alex Seibel, Ahmet Gök und Marcel Hartmann, dessen Freistoß das Tor nur um wenige Zentimeter verfehlte.

Die Gangart der Gastgeber wurde in der zweiten Hälfte energischer und gipfelte in den Verletzungen von Seibel und Branko Mari. Ahmet Gök hatte sich kurz vor dem Halbzeitpfiff bereits unglücklich verletzt.

Eigentlich war es bei der Höchster Spielweise nur eine Frage der Zeit, wann das zweite Tor fällt, aber immer war noch ein Fuß dazwischen oder das Ziel wurde knapp verfehlt. So fiel wie aus heiterem Himmel der Ausgleich für Wiesbaden durch einen Schuss Von Metin Akbaba ins rechte Eck, der für Torhüter Kofi Deda nicht zu halten war. Eine Minute vor dem Ende war der Schiedsrichter nicht entschlossen genug, einen klaren Foulelfmeter Ivanilson Teca Feijo gegen die Platzherren zu verhängen, die nach dem Spiel unumwunden zugaben, dass es einen Elfmeter hätte geben müssen. Trotzdem war die SG Hoechst mit diesem Punktgewinn zum Auftakt zufrieden.

SG Hoechst: Kofi Deda, Christian Neubauer, Musa Haslak, Alexander Gharbi, Benjamin Babic, Toni Covello, Marcel Hartmann, Marvin Da Silva, Ivanilson Teca Feijo, Alex Seibel, Ahmet Gök (Branko Maric, Ali Mahboubi, David Rumpeltes).

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