Hessenliga: Spitzenreiter reist zum Vorletzten

Am Samstag, den 21. März, geht es in der Fußball-Hessenliga für Spitzenreiter TSV Steinbach zum Tabellenvorletzten SKV Rot-Weiß Darmstadt. Der Anstoß auf dem Rasenplatz in der Darmstädter Heimstättensiedlung ist um 15 Uhr. Das Hinspiel der beiden Vereine endete mit einem 4:1-Erfolg des Tabellenführers im SIBRE-Sportzentrum Haarwasen in Haiger. Die Tore für den TSV Steinbach erzielten Masih Saighani, Hüsni Tahiri, Sven Baldus und Patrick Diehl. Für Rot-Weiß traf Mittelfeld-Spieler Florian Muhl.
Trotz der vermeintlich klaren Tabellen-Konstellation erwartet Trainer Peter Cestonaro eine umkämpfte Begegnung: „Spiele in der Hessenliga sind nie einfach. Wir haben in den ersten beiden Spielen des Jahres gesehen, wie schwer es sein kann. Aber wenn wir uns fokussieren und keinen Prozent weglassen, dann gibt es auch keinen Grund nervös zu werden.“ Der Tabellenführer ist zwar mit einem Punkt aus zwei Spielen durchwachsen ins neue Jahr gestartet, hat aber immer noch einen komfortablen Vorsprung auf seine Verfolger. „Hätte uns das einer im Sommer vorausgesagt, wir hätten es nicht geglaubt“, sagt Cestonaro und ergänzt: „Wir sind in die Spiele gegangen und haben geschaut, was möglich ist, ohne jeden Ballast. Die Ansprüche und der damit verbundene Druck wuchsen dann mit den Ergebnissen, von denen viele sehr knapp waren.“ In Darmstadt muss der Spitzenreiter noch ein letztes Mal auf Daniel Wadrich (rotgesperrt) verzichten. Außerdem fallen mit Tim Acker (Adduktoren-Riss) und Andreas Proske (krank) gleich zwei Abwehrspieler aus. Positiven Wind bringen aber die vier Vertragsverlängerungen der Youngsters Lars Benner, Arthur Tomas, Dennis Schmidt und  Daniel Wadolowski, die in dieser Woche bekanntgegeben wurden.

Rot-Weiß Darmstadt musste im Winter seinen besten Torjäger Baris Özdemir nach Hadamar ziehen lassen. Diese Lücke versucht die Mannschaft aktuell durch Kampfkraft, Florian Muhl, Andreas Klug und die Kopfball-Stärke von Andreas Lerchl zu kompensieren. Letzterer traf am Samstag beim Remis im Battenberger-Entenpark doppelt. Neu-Trainer Kelvin King hat die Rot-Weißen im Januar übernommen und seitdem vier Zähler aus drei Partien eingefahren. Interims-Coach war bis zu diesem Moment das Spielausschuss-Mitglied Bodo Mattern. Der Ex-Profi von Wormatia Worms, SV Darmstadt 98, Eintracht Frankurt und Blau-Weiß 90 Berlin, teilt seine Vergangenheit mit dem gemeinsamen Weggefährten Peter Cestonaro. Das Sturm-Duo hatte seine Glanzzeit bei den Lilien, konnte aber den Abstieg aus der 1. Bundesliga auch nicht verhindern.

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