Regionalliga Südwest: Der KSV Baunatal verliert auf dem Betzenberg gegen Kaiserslautern 3:1 (1:1)

Einen Sieg auf dem Betzenberg hatten sich die angereisten Baunataler Fans gewünscht und daher machten sie sich, in dem eigentlichen leeren Fritz Walter Stadion, von Beginn an lautstark bemerkbar. Ebenso ehrgeizig begannen die Spieler des KSV die Partie auf dem Rasen. Bereits in der 5. Spielminute hatten sie sich die erste jedoch erfolglose Ecke erspielt und nur kurze Zeit später musste Torwart Marius Müller einen direkt ausgeführten Freistoß der Gäste abwehren. Im Anschluss versuchte Manuel Pforr den Schlussmann aus Kaiserslauterer zu überwinden aber der Schuss ging über das Tor hinaus. Auf der anderen Seite konnten zu dieser Zeit die Abwehrreihen der VW-Städter die Bemühungen der Pfälzer immer wieder erfolgreich unterbinden und so musste Torwart Kim Sippel erst in der 28. Minute sein Können unter Beweis stellen um einen Kopfball der Gastgeber erfolgreich abzufangen.

In der 30. Spielminute zeigten die Baunataler einen schönen Spielzug der auch belohnt werden sollte. Nico Schrader behauptete sich an der Eckfahne gegen seinen Mitspieler und passte zum mitgelaufenen Tobias Nebe. Der Spielertrainer aus Baunatal brachte den Ball sicher zum 1:0 im gegnerischen Tor unter. Die Pfälzer wurden nun stärker und zeigten warum sie seit dem zweiten Spieltag ungeschlagen sind. Sie bedrängten die Baunataler Abwehr intensiver und so kam es kurz vor der Halbzeitpause zum 1:1 Ausgleich durch Mario Müller, der für den verletzten Yannick Bach ins Spiel gekommen war.

Die Mannschaft von Trainer Konrad Fünfstück kam zurück auf den Platz und bestimmte in der zweiten Spielhälfte das Geschehen. Und so war es nur eine Frage der Zeit bis der Führungstreffer fallen sollte. In der 53. und 55. Minute war es dann Sebastian Jacob der mit einem Doppelpack den Schlussmann aus Baunatal überwand. Mit den anschließenden Auswechslungen sollte die Offensive bei den Gästen nochmals verstärkt werden. David Simoneit auf der linken und Lars Frerking auf der rechten Seite kamen auch zu Torchancen, konnten diese jedoch nicht mehr erfolgreich verwerten.

In der anschließenden Pressekonferenz sagte Tobias Nebe, dass die Tore aus unglücklichen Situationen heraus gefallen sind und das seine Mannschaft alles versucht habe aber nach dem 3:1 ging dann leider nicht mehr sehr viel. Kaiserslauterns Trainer gestand ein, dass sie in der ersten Halbzeit nicht gut dabei waren, doch in der Zweiten noch mal was zeigen wollten.

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