Regionalliga Südwest: Spitzenspiel endet torlos – Saarbrücken rückt vor – TuS Koblenz schöpft neue Hoffnung

Das „Gipfeltreffen“ in der Regionalliga Südwest blieb ohne Tore. Im Spitzenspiel des 24. Spieltags trennten sich Tabellenführer Kickers Offenbach und der zuvor ärgste Verfolger SV 07 Elversberg vor 8.421 Zuschauern am Bieberer Berg torlos mit 0:0. Damit behauptete der OFC den ersten Rang und blieb bereits zum 22. Mal in Serie ohne Niederlage.

Gleichzeitig kamen die Offenbacher aber auch zum zweiten Mal in Folge nicht über ein Remis hinaus, nachdem sie sich in der vergangenen Woche schon mit einem 1:1 bei Astoria Walldorf begnügen mussten. Dadurch bleibt es an der Tabellenspitze sehr eng.
Elversbergs Linksverteidiger Thomas Birk sah wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (74.), doch auch in Unterzahl verteidigten die Saarländer das torlose Remis. Für die SVE war es der erste Punktverlust in diesem Jahr. Die vorherigen drei Partien hatten die Schwarz-Weißen allesamt gewonnen. Die positive Statistik gegen den OFC bleibt bestehen: Auch im insgesamt sechsten Aufeinandertreffen beider Vereine gingen die Elversberger erneut nicht als Verlierer vom Platz (drei Siege, drei Unentschieden).

Der 1. FC Saarbrücken nutzte die Punkteteilung der beiden Meisterschaftskonkurrenten und gewann sein Heimspiel gegen den FC Nöttingen vor 3.146 Zuschauern im Ludwigspark 1:0 (0:0). Durch den Sieg zogen die Saarländer mit jetzt 52 Punkten wieder am Lokalrivalen aus Elversberg (51) vorbei, rangieren nun auf dem zweiten Tabellenplatz, der im Südwesten ebenfalls zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur 3. Liga berechtigt, und rangieren nur noch zwei Zähler hinter dem Spitzenreiter aus Offenbach (54). Den entscheidenden Treffer erzielte Angreifer Felix Luz (86.) erst kurz vor Schluss per Handelfmeter.
Für den 1. FCS war es der sechste Dreier aus den vergangenen sieben Begegnungen. Dabei gewannen die Blau-Schwarzen zum fünften Mal zu Null. Nöttingen befindet sich dagegen weiterhin in Abstiegsgefahr und hat zwei Zähler Vorsprung vor der Gefahrenzone.

Die TuS Koblenz schöpft im Abstiegskampf noch einmal neue Hoffnung. Die Mannschaft von Trainer Petrik Sander fuhr nach zuvor vier Niederlagen in Serie erstmals wieder einen Dreier ein. Beim SV Waldhof Mannheim gewannen die Koblenzer 2:1 (2:1), verließen damit das Tabellenende und kletterten auf Platz 16.
Mike Schulz (10.) brachte den SV Waldhof vor 2.398 Zuschauern zunächst in Führung. Doch innerhalb weniger Minuten drehte die TuS die Begegnung. Kevin Steuke (16.) und Samir Benamar (20., Foulelfmeter) sorgten für den Koblenzer Sieg.
Mannheim blieb zum zweiten Mal in Folge ohne dreifachen Punktgewinn und verpasste die Chance, sich weiter von der Gefahrenzone der Liga abzusetzen. In der vergangenen Woche hatte der SVW beim FC Nöttingen (3:3) einen 0:3-Rückstand aufgeholt.

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