Regionalliga Südwest: Nöttingen bestätigt Aufwärtstrend mit Sieg gegen Trier

Der Traditionsverein SV Eintracht Trier kann sich nicht von der Gefahrenzone lösen. Vier Tage nach dem 2:0-Heimsieg gegen 1899 Hoffenheim II setzte es für die Mannschaft von Trainer Peter Rubeck mit dem 1:3 (1:1) beim Aufsteiger FC Nöttingen in einer Nachholpartie vom 9. Spieltag einen Rückschlag. Die Gastgeber fuhren dagegen ihren zweiten Dreier in Folge ein und stellten den direkten Kontakt zu den sicheren Nichtabstiegsplätzen her. Der Rückstand zur Eintracht beträgt nur noch einen Punkt.
Nachdem Schiedsrichterin Katrin Rafalski (Bad Zwesten) die Begegnung wegen eines Unwetters erst mit 15 Minuten Verspätung anpfeifen konnte, erwischten die Nöttinger den besseren Start. Timo Brenner (10.) erzielte den frühen Führungstreffer. In der Folgezeit kamen die Gäste besser in Schwung und erzielten noch vor der Pause den verdienten Ausgleich. Robin Garnier (36.) traf aus 20 Metern mit einem sehenswerten Linksschuss. Die zweite Hälfte begann gleich mit einem Paukenschlag und mit dem Knackpunkt des Spiels: Zunächst handelte sich Triers Abwehrspieler Robin Koch wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte ein (49.), den folgenden Freistoß verwandelte Sebastian Hofmann (50.) zum 2:1. Den Schlusspunkt setzte Riccardo Di Piazza (86.), der nur vier Minuten nach seiner Einwechslung ebenfalls per Freistoß erfolgreich war. Sein Schuss wurde noch abgefälscht, so dass Triers Torhüter Chris Keilmann ohne Abwehrchance blieb.

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