Hessenliga: Duell der Weggefährten – Steinbach erwartet Ederbergland!

Peter Cestonaro gegen Harry Preuß, die alten Weggefährten aus Haigerer Zeiten am Samstag im Battenberger Entenpark aufeinander. Wenn um 15.30 Uhr der Ball rollt, dann will der TSV Steinbach seine Tabellenführung verteidigen und weiterhin ohne Niederlage bleiben. Für den gastgebenden FC Ederbergland geht es darum, seinen Negativtrend zu stoppen und nicht auf die Abstiegsplätze der Fußball-Hessenliga zurück zu fallen.
Peter Cestonaro war 1987 bis 1991 Trainer vom Oberligisten Eintracht Haiger. Im Sommer 1989 holte er einen jungen Spieler vom VFB Marburg in sein Team. Dieser Kicker war der Gegner vom Wochenende, Harald „Harry“ Preuß. Während es für „Cesto“ anschließend in Richtung FC 80 Herborn weiter ging, wagte Harry Preuß den großen Sprung zum VFB Stuttgart. Über 20 Jahre später sitzen beide auf der Trainerbank und coachen in der Hessenliga. Preuß ist erst seit dieser Saison beim FCE, vorher betreute der den Gruppenligisten VFB Wetter.
Johannes Burk sieht eine schwere, aber nicht unlösbare Aufgabe für sein Team. „Ich erwarte eine hoch motivierte Mannschaft, die zum einen durch Harry Preus richtig heiß gemacht wird. Zum anderen wird die heimische Kulisse am Entenpark Motivation genug sein. Ich bin mir aber sicher das wenn wir unser Spiel aufziehen und an die zweite Halbzeit gegen Flieden anknüpfen können auch in Ederbergland eine gute Rolle spielen werden.“ Der TSV Steinbach hat auswärts in sechs Spielen 14 Zähler eingefahren, sich aber mit 8:4 Toren eher minimalistisch gezeigt. Ebenso wenig torreich endeten die Heimspiele des FC Ederbergland. Mit 8:6 Treffern fuhren die Männer aus Battenberg und Allendorf elf Punkte ein. Seit 279 Minuten ist man zu Hause jedoch ohne eigenen Treffer und holt aus den letzten drei Spielen nur einen Zähler. FSC Lohfelden (0:3) und Bayern Alzenau (0:2) nutzten dieses Tief, während RW Hadamar beim 0:0 zwei Punkte liegen liess. Peter Cestonaro wird gewarnt sein und seine Mannschaft in der gewohnt bodenständigen Art auf das Spiel vorbereiten.
Aktuell macht es einfach unheimlich Spass mit so vielen Klasse Fußballern auf dem Platz zu stehen.“ meint Johannes Burk, der erst seit kurzem nach langer Verletzungspause wieder voll einsatzfähig ist. Mit Masih Saighani kehrt am Samstag zudem eine der Säule der Mannschaft nach drei Spielen Sperre zurück ins Team.
Der FC Ederbergland, dass ist vor allem ein Name: Felix Nolte. Wie kein anderer aus der Mannschaft, steht der Mittelstürmer für Torgefahr und hätte laut Gerüchten auch schon beim heutigen Bundesligisten SC Paderborn unterschreiben können. Nolte ist aber nach einer Verletzung erst seit kurzem wieder im Einsatz. In der Zwischenzeit übernahmen Spieler wie Arthur Besel, oder Dominik Karge Verantwortung und erzielten zusammen sechs der insgesamt zwölf Tore der Heim-Elf. Der FCE wird federführend durch einen der größten deutschen Wintersport-Sponsoren unterstützt. Das global operierende Unternehmen im Bereich „Heiztechnik“ hat seinen Firmensitz in Allendorf (Eder) und steht voll und ganz hinter dem Verein.

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