Hessenliga: Die Bayern kommen – Alzenau gastiert bei Spitzenreiter TSV Steinbach!

Am Samstag empfängt Tabellenführer TSV Steinbach seinen Verfolger FC Bayern Alzenau. Die Unterfranken, die in der Fußball-Hessenliga den dritten Platz belegen, reisen mit breiter Brust ins SIBRE-Sportzentrum Haarwasen nach Haiger. Zuletzt gewann die junge Mannschaft von Ex-Profi Jochen Seitz vier Mal in Folge. Der TSV Steinbach hat in 13 Ligaspielen schon 35 Zähler gesammelt und liegt einsam an der Tabellenspitze. Die Lücke zwischen beiden Teams beträgt elf Punkte, wobei Alzenau ein Spiel mehr als Steinbach absolviert hat. Anstoß der Begegnung ist um 15 Uhr.

Das verflixte 13. Spiel wäre der Cestonaro-Truppe beinahe zum Verhängnis geworden. Trotz des Comebacks von Masih Saighani, wurde es in Battenberg richtig eng für den Liga-Primus. Hüsni Tahiri erzielte das einzige Tor beim knappen Sieg gegen den FC Ederbergland. Eine erfreuliche Nachricht kommt von Andreas Proske. Der Verteidiger befindet sich wieder im Training und kann auch bald wieder auf Einsätze hoffen. Positives kann der TSV auch von Sebastian Schneider berichten. Der Sturmtank hat sich am lädierten Knöchel behandeln lassen und am Sonntag in der Gruppenliga ein 45 Minuten Comeback gefeiert, dabei sogar ein Tor erzielt. Weiterhin ausfallen wird Sven Baldus, der nach seinem Handbruch und der notwendigen OP auf dem Weg der Besserung ist. Bei Alzenau fehlt nur der Langzeit-Verletzte Steffen Lehnhardt nach einer Meniskus-OP. Jochen Seitz hat ansonsten seinen gesamten Kader zusammen.

Die Begegnung Steinbach gegen Alzenau ist das Spiel der wohl stärksten Kollektive der Liga. Neben Ihrem Torjägers Keigo Matsuda (8 Treffer), haben die restlichen TSV-Spieler noch 22 Tore erzielt. Beim FC Bayern haben insgesamt vier Spieler jeweils 4 Treffer erzielt. Dazu kommen noch elf weitere Tore. Wenige Mannschaften können auf  solch breit-gefächerte Torgefahr bauen, wie TSV und FCB.

„Wir treffen auf eine starke Mannschaft die meiner Meinung nach nicht umsonst so weit oben in der Tabelle steht und hinzukommt, dass jede Mannschaft unsere Serie unbedingt beenden will!“ erwatet TSV-Kapitän Pierre Bellinghausen ein schweres Spiel. „Wir müssen wieder an die Leistungen aus den ersten Spielen anknüpfen und uns vor allem spielerisch steigern, dann bin ich davon überzeugt, dass unser Lauf auch noch lange halten kann!“

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