Regionalliga Südwest: Der 4. Spieltag

SV Elversberg erwartet den Spitzenreiter
Am 4. Spieltag der Regionalliga Südwest steht vor allem die Partie zwischen dem hoch gehandelten Vizemeister SV 07 Elversberg und Spitzenreiter TSG 1899 Hoffenheim II am Samstag (ab 14.00 Uhr) im Fokus. Die vier Aufsteiger stehen sich in direkten Duellen gegenüber und der VfB Stuttgart II will den ersten Saisonsieg. Die stark gestarteten Mannheimer sind beim FCK II auf dem Betzenberg zu Gast.

Elversberg gegen Hoffenheim II gefordert
Die von Ex-Bundesligaprofi Michael Wiesinger trainierten Gastgeber mussten zuletzt einen Rückschlag hinnehmen, verloren das Topspiel bei Meister SV Waldhof Mannheim vor 4.702 Zuschauern 0:2. Außerdem sah Verteidiger Aaron Berzel Gelb-Rot. Damit fällt er gegen Hoffenheim aus.
Die noch unbesiegten Hoffenheimer (zwei Siege, ein Remis) müssen auf Angreifer Kemal Ademi verzichten. Der 20-jährige Schweizer handelte sich beim 1:0-Heimerfolg gegen den VfR Wormatia Worms wegen wiederholten Foulspiels ebenfalls die „Ampelkarte“ ein. Bemerkenswert: Trotz Unterzahl erzielte die TSG in der Schlussphase das Siegtor. Juniorennationalspieler Dennis Geiger, der in der vergangenen Saison noch mit der Hoffenheimer U 19 im Endspiel um die Deutsche A-Junioren-Meisterschaft gestanden hatte (3:5 gegen Borussia Dortmund), wurde wenige Minuten vor Abpfiff zum umjubelten Helden.

Koblenz will den ersten Saisonsieg
Ebenfalls am Samstag (ab 14.00 Uhr) kommt es im Stadion Oberwerth zum Duell der beiden Aufsteiger TuS Koblenz und SC Teutonia Watzenborn-Steinberg. Während der Meister der Hessenliga am ersten Spieltag bereits den ersten Sieg einfahren konnte, wartet die Mannschaft von Trainer Petrik Sander noch auf den ersten Sieg. Bislang steht die Defensive des Meisters der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar mit nur zwei Gegentoren gut. Am Samstag sollen nun auch die Offensivqualitäten der Koblenzer zur Geltung kommen. Watzenborn-Steinberg will auch unbedingt punkten und so die dritte Niederlage in Folge vermeiden.

Mannheim auf dem Betzenberg zu Gast
Für den SV Waldhof Mannheim steht am Samstag (ab 15.30 Uhr) das Derby bei der U 23 des 1. FC Kaiserslautern auf dem Programm. Mit dem 2:0 gegen Elversberg war der neue SVW-Cheftrainer Gerd Dais hochzufrieden: „Die Mannschaft hat ein gutes Spiel gezeigt und verdient gewonnen. Wir standen in der Defensive stabil und haben im Angriff die Chancen sehr gut verwertet.“
Einige Leistungsträger stehen Mannheim in Kaiserslautern nicht zur Verfügung. Neben den Mittelfeldspielern Giuseppe Burgio und Daniel di Gregorio sowie Torwart Christopher Gäng wird voraussichtlich auch Benedikt Koep fehlen. Den Stürmer plagen seit dem Spiel gegen Elversberg Kniebeschwerden.

Bleibt Saarbrücken auch beim VfB II ungeschlagen?
Die U 23 des VfB Stuttgart steht vor der Begegnung gegen den 1. FC Saarbrücken am Sonntag (ab 14.00 Uhr) bereits unter Druck. Der Drittliga-Absteiger rangiert mit nur einem Zähler auf dem vorletzten Tabellenplatz, musste in drei Partien acht Gegentore hinnehmen. Die von Ex-Bundesligaprofi Dirk Lottner trainierten Gäste aus Saarbrücken sind dagegen ungeschlagen, holten sieben von neun möglichen Punkten.
Nach dem 1:1 gegen die Offenbacher Kickers war Lottner durchaus zufrieden: „Es war ein extrem intensives Spiel. Das frühe Gegentor wurde gut weggesteckt, das spricht für die mentale Stärke unserer Mannschaft“, so Lottner. „In der zweiten Halbzeit sind wir nicht mehr so in den Fluss gekommen, wie wir es uns gewünscht hatten. Offenbach hat gut gepresst und uns nicht ins Spiel kommen lassen. Deshalb können wir mit dem Punkt sehr gut leben.“

Oberligameister erwartet Vizemeister in Ulm
Am dritten Spieltag konnten die Ulmer Spatzen mit einem 3:0-Auswärtsieg beim SC Teutonia Watzenborn-Steinberg die ersten Saisonpunkte einfahren und bescherten ihrem Coach Stephan Baierl damit einen schönen 40. Geburtstag. Am Sonntag (ab 14.00 Uhr) wartet mit dem FC Nöttingen erneut ein Aufsteiger auf die Ulmer. In der vergangenen Oberliga-Saison lieferten sich die beiden Mannschaften ein enges Rennen um die Meisterschaft. Am Saisonende konnte der SSV Ulm 1846 Fußball als Meister direkt aufsteigen, der FC Nöttingen folgte kurze Zeit später durch den Erfolg in den Aufstiegsspielen in die Regionalliga.

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