Regionalliga Südwest: Kassel und Walldorf wollen ersten Sieg im Jahr 2015 – Torwart-Engpass beim FK Pirmasens

Ohne Rechtsverteidiger Ingmar Merle muss der KSV Hessen Kassel am Samstag (ab 14.00 Uhr) gegen Aufsteiger FC-Astoria Walldorf auskommen. Der 24-Jährige fehlt gelbgesperrt. Nach einer Niederlagenserie von drei Spielen gelang dem KSV jüngst ein 2:2 bei der U 23 des SC Freiburg. Zuvor war Kassel viermal ohne eigenes Tor geblieben. Um nicht in Abstiegsgefahr zu geraten, wollen die Hessen möglichst schnell wieder einen Dreier einfahren. Klappt dies schon gegen Walldorf, würde die Mannschaft von KSV-Trainer Matthias Mink nach Punkten mit Astoria gleichziehen.

Die Walldorfer haben seit vier Begegnungen nicht gewonnen. Mit den vergangenen beiden Unentschieden in Trier (0:0) und gegen den Meisterschaftsaspiranten Kickers Offenbach (1:1) ist aber ein Aufwärtstrend zu erkennen. Für die Partie in Kassel stehen FCA-Trainer Matthias Born einige Akteure verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Neben Max Englert, Nicolai Groß und Marcus Meyer gesellt sich auch Linksverteidiger Thorben Stadler (Muskelfaserriss im Oberschenkel) hinzu. Vor dem KSV Hessen zeigt Born großen Respekt: „In Kassel erwartet uns ein starker Gegner, der über eine große taktische Flexibilität verfügt.“
Der abstiegsbedrohte FK Pirmasens will am Samstag (ab 14.00 Uhr) gegen die U 23 des SC Freiburg in die Erfolgsspur zurückfinden. Nachdem die Pirmasenser mit zwei Siegen in die Restrunde gestartet waren, verlor die Mannschaft von FKP-Trainer Peter Tretter zuletzt beim FC 08 Homburg (0:1). „Es war eigentlich ein typisches 0:0-Spiel. Die Chancenanteile waren gleich groß, die Partie hätte keinen Sieger verdient gehabt. Wir wurden durch den späten Treffer um unseren Lohn gebracht“, sagt Tretter. Erst in der 87. Minute markierte FCH-Spieler André Kilian den entscheidenden Treffer.

Vor der Begegnung gegen die Breisgauer machen dem 48-jährigen Tretter vor allem die Personalsorgen zwischen den Pfosten zu schaffen. „Alle drei Torhüter sind weiterhin verletzt. Mit Carsten Köpke stand in den vergangenen Wochen der zweite Schlussmann unserer Verbandsligamannschaft im Kasten. Gegen Freiburg wird sich das voraussichtlich auch nicht ändern“, so der FKP-Trainer. „Das ändert nichts daran, dass wir unter Zugzwang stehen. Wir wollen den Rückstand nach oben verringern“, betont Tretter. Die Freiburger U 23, die das Hinspiel 2:1 für sich entschieden hatte, wartet seit fünf Spielen auf einen Sieg.

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