Süddeutscher Fußball-Verband : Regionalligen Südwest und Bayern werden beibehalten

Der Verbandstag des Süddeutschen Fußball-Verbandes (SFV) hat sich in Freiburg eindeutig für eine Beibehaltung der beiden Regionalligen Südwest und Bayern ausgesprochen. In einer ohne Gegenstimme (eine Enthaltung) verabschiedeten Erklärung unterstrichen die Delegierten ihre Zufriedenheit mit der aktuellen Regionalliga-Struktur, in der der Fußball-Regional-Verband Südwest und der Süddeutsche Fußball-Verband zusammen zwei der deutschlandweit fünf Regionalligen bilden.

„Eine ganzheitliche Betrachtung der heutigen Struktur der Regionalligen muss neben den Aspekten der Eliteförderung und eines durchlässigen Übergangs vom Amateur- und Profifußball in besonderem Maße auch die Interessen der regionalen Amateurspitzenvereine berücksichtigen, die zu großen Teilen infrastrukturell den Weg in eine nationale Profiliga nicht mehr antreten können und wollen. Amateurspitzenfußball muss bezahlbar und für die Vereinsführungen verantwortbar sein“, heißt es in der Erklärung.

Die Vereins- und Verbandsvertreter aller fünf Landesverbände des SFV sind sich einig, dass sich die „unvermeidbare Schwäche der aktuellen Ligastruktur“ – die Meister der Regionalligen steigen nicht direkt in die 3. Liga auf – aus ihrer Sicht „spieltechnisch nur durch die Einführung einer zweigleisigen 3. Liga oder eine Rückführung der Regionalligen von fünf auf vier Ligen mit verstärktem Abstieg aus der 3. Liga“ beheben ließe. In der Erklärung machte der SFV-Verbandstag zugleich deutlich, dass dem Fußball-Regional-Verband Südwest und dem Süddeutschen Fußball-Verband auch bei einer Reduzierung auf vier Regionalligen weiterhin zwei Staffeln zustehen. Die beiden Regionalverbände stellen zusammen etwa 49 Prozent aller deutschen Vereine und Seniorenmannschaften und 52 Prozent der Mitglieder des DFB.

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