Verbandsliga Mitte: Der TSV Steinbach will zurück in die Erfolgsspur – Der Türkische SV Wiesbaden kommt!

Am Samstag kommt es im SIBRE-Sportpark ab 16 Uhr zum Duell zwischen dem TSV Steinbach und dem Türkischen SV Wiesbaden. Bei dieser Begegnung scheinen Tore garantiert zu sein. An den zehn Verbandsliga-Spieltagen fielen in den Partien mit Beteiligung der beiden Mannschaften schon 103 Treffer!

Die 1:3 Niederlage vor Wochenfrist in Kelsterbach konnte man im Lager des Liga-Primus relativ gelassen nehmen. Da der FSV Braunfels am Dienstag bei Eintracht Wetzlar mit 2:3 verlor, schmolz der Vorsprung der Cestonaro-Truppe nur um einen Punkt. In der Trainingswoche wurden einige Punkte angesprochen, an denen es bei der Viktoria gelegen hat. Am Mittwoch erreichte man durch ein 14:2 beim A-Ligisten SV Oberscheld das Achtelfinale im Kreispokal. Es konnte dabei aber fast die komplette Mannschaft geschont werden. Andreas Proske sammelte nach seiner Verletzung Spielpraxis und dürfte somit eine ernsthafte Alternative für die Startelf darstellen. Bakary Sinaba holte sich mit vier Treffern auch wieder etwas mehr Selbstvertrauen. Die Verletzung von Torjäger Patrick Diehl (Schulter) schmerzt den Primus sehr, könnte aber zum vierten Einsatz von Johannes Burk im Trikot des TSV Steinbach führen. Daniel Wadolowski und Max Pauli trainieren gut und kommen auch immer näher an die Mannschaft heran. Unter diesen Voraussetzungen wird am Samstag ein Sieg das ausgewiesene Ziel des TSV Steinbach sein.
Trainer Peter Cestonaro sagt zur Kelsterbach-Niederlage „Die Mannschaft hat gemerkt, dass es keine Phrasen sind, wenn ich davon spreche, dass man sich in jedem Spiel neu beweisen muss“. Für das Spiel gegen Wiesbaden gibt er die Devise aus „Sammeln und eine Reaktion zeigen!“

Die Gäste haben schwere Wochen hinter sich. Nachdem Torjäger Engin Arslan den Verein mit Ende der Transferperiode verlassen hat und auch Erol Genc dem Verein bereits den Rücken gekehrt hat, scheiterte das Trainerduo. Als Konsequenz verließ Ex-Profi Cem Karaca den Verein. Mahir Sahin betreut die Mannschaft seitdem allein. Im Vorstand gab es auch ein großes Stühle rücken, dass 26 neue türkische Geschäftsleute an die Spitze des Vereins schwemmte. Man wolle nun allen finanziellen Verpflichtungen nachkommen und die Klasse halten. Man kann sich vorstellen, dass diese Unruhe der letzten Wochen auch im Kader nicht unbemerkt geblieben sind und sicherlich einiges zu negativen Ergebnissen beigetragen haben. Dies wird sich aber wahrscheinlich nun ändern, da alle Wege geregelt sind und die vorhandenen Spieler sich wieder auf die Aufgabe Verbandsliga konzentrieren können. Ein ähnliches Ergebnis wie in der Vorsaison scheint ausgeschlossen! Mit Spielertrainer Mahir Sahin und Oktay Tokay haben bereits zwei Spieler jeweils vier von insgesamt 23 Toren erzielt. Die Abwehr hat aber auch schon 25 Gegentreffer einstecken müssen. Dort gilt es mit Sicherheit den Hebel  anzusetzen und so dürfen wir einen Gegner erwarten, der zwar technisch gewohnt stark aber wahrscheinlich auch sehr tief stehen wird.

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