Interview: Benjamin Apidopoulos (Co-Trainer Germania Okriftel, KOL MTK Saison 2016/17)

Zum Auftakt in der Kreisoberliga MTK trennte sich Aufsteiger Germania Okriftel mit einem torreichen 4:4 von der SGN Diedenbergen. Nun geht es nach Marxheim.
Der Mittelkreis sprach mit dem neuen Co-Trainer von Germania Okriftel, Benjamin Apidopoulos.

Mittelkreis: 4:4 zum Auftakt gegen Diedenbergen. Ein gerechtes Ergebnis?

Benjamin Apidopoulos: Ja, absolut gerecht. Wir haben zwar zwischenzeitlich 3:1 geführt, doch Diedenbergen hat sich nie aufgegeben. Natürlich sind wir nicht ganz zufrieden, denn wenn man 3:1 führt, muss man das Ding versuchen nach Hause zu fahren. Am Ende muss ich sagen, hatten wir auch Glück das wir in der Nachspielzeit und in Unterzahl eine gute Moral bewiesen haben und verdient das 4:4 gemacht haben.

Mittelkreis: Wie lief das Spiel aus Deiner Sicht?

Benjamin Apidopoulos: Vom Spielverlauf her war es bei den Temperaturen ein ordentliches Spiel beider Mannschaften. Wir haben die Zweikämpfe gut angenommen und haben uns nicht versteckt. Leider muss ich sagen, war die rote Karte gegen uns der Knackpunkt im Spiel. Unser Spieler, auch wenn er erst 18 Jahre alt ist, muss da seine Nerven besser im Griff haben. Er hat dadurch der Mannschaft nicht geholfen. So haben wir leider unsere Ordnung verloren und Diedenbergen hat das clever ausgenutzt und kam zum 3:3 und sogar zur 3:4-Führung. Ich muss aber unserer Mannschaft trotzdem ein Kompliment machen, denn in Unterzahl zurück zu kommen und dann noch in der Nachspielzeit den Ausgleich zu erzielen, war absolut verdient in meinen Augen.

Mittelkreis: Du bist seit dieser Saison Co-Trainer in Okriftel. Wie kam es dazu?

Benjamin Apidopoulos: Ich habe mich dazu entschlossen meine aktive Fußballerlaufbahn diesen Sommer zu beenden und danke der Germania, dass sie mir die Chance gibt ins Trainergeschäft einzusteigen. Nachdem ich Chrisi Reuter, Markus Wagner und Erich Rodler darüber informiert hatte, dass ich gerne aufhören wollte und ins Trainergeschäft einsteigen will, hat dies gleich die Runde gemacht. Daher freute es mich umso mehr als der Anruf von Turgut Danismaz kam und mich gefragt hatte, zusammen mit den Verantwortlichen von Germania Okriftel ihn zu unterstützen.

Mittelkreis: In welchen Vereinen warst Du vorher als Spieler aktiv?

Benjamin Apidopoulos: Ich habe für paar Vereine im MTK gespielt. Als letzte Station war ich beim FC Eddersheim 2. Dort muss ich sagen, bin ich damals als ich noch von Germania Okriftel gewechselt bin, super aufgenommen worden und hatte dort viel Spaß und habe tolle Menschen kennengelernt.

Mittelkreis: Wirst du ausschließlich als Co-Trainer oder als spielender Co-Trainer für die Germania aktiv sein?

Benjamin Apidopoulos: Mein persönlicher Wunsch ist es nicht mehr aktiv spielen zu müssen. Es gibt genügend junge Leute die gerne im aktiven Bereich in einer ersten, zweiten oder sogar dritten Mannschaft spielen wollen. Da kann ich gerne Platz für machen. Sollte mal Personalmangel sein, kann man gerne darüber nachdenken das ich wieder die Schuhe schnüren sollte.

Mittelkreis: Am Sonntag geht es nach Marxheim. Fährt die Germania dort den ersten Dreier ein?

Benjamin Apidopoulos: Wir wollen versuchen, bei unserem ersten Auswärtsspiel natürlich was mitzunehmen. Wenn dabei der erste Dreier rausspringen würde, wäre ich sehr froh. Dann kann ich unserer Mannschaft auch ne Kiste Bier sponsern (lacht).

Mittelkreis: Wie schätzt Du den Gegner ein?

Benjamin Apidopoulos: Natürlich wird es keine einfache Aufgabe, zumal Marxheim keinen guten Start hatte und die sicherlich auf Wiedergutmachung aus sind – gerade zu Hause. Ich hoffe, uns werden viele Zuschauer begleiten nach Marxheim, um uns dort zu unterstützen.

Mittelkreis: Wie lauten Deine Saisonziele mit der Germania?

Benjamin Apidopoulos: Unser Saisonziel ist ganz klar der Klassenerhalt.

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