Hessenpokal: TSV Steinbach will Löwen bändigen

Im Fußball-Hessenpokal-Achtelfinale kommt es am Samstag um 14 Uhr zum Duell zwischen dem TSV Steinbach und dem KSV Hessen Kassel. Die Gäste liegen in der Regionalliga Südwest auf dem sechsten Rang. Der Sieger der Partie auf dem Naturrasen des SIBRE-Sportzentrums Haarwasen Haiger trifft im Viertelfinale auf Kickers Offenbach. Die Tageskasse öffnet um 12 Uhr, dort werden noch ausreichend Eintrittskarten für Kurzentschlossene zu kaufen sein.

Nach seiner Sperre kehrt Hüsni Tahiri wieder zurück ins Team. Der Flügelspieler ist vor der Begegnung zuversichtlich: „Kassel wird als spielstarkes Team auftreten, aber wenn wir es schaffen die Räume eng zu halten, immer wieder gut gestaffelt gegen den Ball arbeiten und dann schnell umschalten, dann denke ich dass wir auch eine Chance haben. Wir können was Großes erreichen. Wenn das jedem bewusst ist, dann wäre der Einzug in die nächste Runde eine super Sache für den ganzen Verein und das Umfeld. Aber noch sind wir weit davon weg.“ Masih Saighani hat mit seinen vier Treffern gegen Schwalmstadt gezeigt, dass auch er wieder vollkommen fit ist. Trainer Peter Cestonaro hat neben Neun-Tore-Stürmer Keigo Matsuda und Patrick Diehl, nun mit Rückkehrer Sebastian Schneider eine weitere Sturm-Option. Andreas Proske steht nach seinem Muskelfaserriss ebenfalls wieder im Kader des Hessenliga-Spitzenreiters.

Der Ex-Verein des Steinbacher Trainers reist als klassenhöheres Team und damit Favorit nach Haiger an. KSV-Stammtorwart Kevin Rauhut ist manchen aus der Region Mittelhessen/Siegerland noch von den Sportfreunden Siegen bekannt, wo er die letzte Saison spielte. Bester Torschütze der „Löwen“ ist Benjamin Girth. Mit Tobias Damm spielt ein Ex-Profi vom FSV Mainz 05 ebenfalls in Kassels Sturmspitze. Der vielleicht bekannteste Spieler im Kader der „Besten aus Nordhessen“ ist Enrico Gaede, der nicht nur bei Sportfreunde Siegen gespielt hat, sondern auch bei Borussia Mönchengladbach. Der Trainer des Regionalligisten ist Matthias Mink, der bei Fortuna Köln 156 Mal in der zweiten Bundesliga aufgelaufen ist.

Mit zwei Siegen aus acht Spielen liegt Kassel auf Platz 13 der Regionalliga-Auswärtstabelle. Genau dort könnte die große Chance des TSV Steinbach liegen. Im Gegensatz zu den eher schwächeren KSV-Leistungen in der Fremde hat der Hessenliga-Primus in den letzten 30 Heimspielen nur ein einziges Mal verloren. IM SIBRE-SPORTZENTRUM HAARWASEN in Haiger sind die Männer von Trainer Peter Cestonaro noch ohne jeden Pflichtspiel-Punktverlust.

Aufgrund der zu erwartenden Kulisse bittet der Heomverein um eine frühzeitige Anreise.

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