Hessenliga: Die Pflicht ruft

Letzten Samstag war es für den TSV Steinbach die Kür, am Samstag geht es wieder um die Pflicht. In der Fußball-Hessenliga steht das Duell mit Viktoria Griesheim auf dem Plan. Im SIBRE-SPORTPARK in Steinbach will der Spitzenreiter seine beeindruckende Heimbilanz ab 14.30 Uhr weiter ausbauen.
„Viktoria Griesheim hat zuletzt zwei Mal in Folge gewonnen. Wir erwarten einen kompakten Gegner, der sich trotz seiner Tabellen-Position nicht aufgibt“, so Trainer Peter Cestonaro. „In der Hessenliga sind alle Mannschaften sehr eng zusammen. Wir müssen defensiv sicher stehen, darauf kann dann das Spiel nach vorne dann aufbauen.“ Der TSV-Trainer gibt auch zu bedenken, „dass unser Kunstrasen in dieser Jahreszeit keinen Vorteil bietet. Die Gäste gehen normal auch mittlerweile zum Training auf Kunstrasen-Plätze und sind die Spielweise durchaus gewohnt.“
Ein 2:1 bei Buchonia Flieden am 1. November stellt zwar die einzigen Punkte dar, die das Team von Trainer und Ex-Profi Angelo Barletta in der Fremde einfahren konnte, aber anschließend folgte noch ein Heimsieg gegen den FC Ederbergland, sodass die Gäste aktuell einen Lauf haben. Viktoria Griesheim steht aber trotzdem noch auf dem drittletzten Tabellenplatz, vier Zähler hinter dem „rettenden Ufer“. Bis zur Winterpause stehen unter anderem noch die Spiele bei Schwalmstadt und in Oberrad auf dem Programm der West-Frankfurter. Der beste Torschütze unserer Gäste, Kevin Jung, hat vier Mal getroffen. Insgesamt stehen 17 Tore auf der Haben-Seite des Vorjahres 16. von Hessens höchster Spielklasse.
Mit Sven Baldus (Hand-OP), Daniel Wadolowski (Krank) und Daniel Micunovic (fehlende Spielberechtigung) stehen drei Spieler für das Samstags-Spiel weiterhin nicht zur Verfügung. Sebastian Schneider kommt immer besser in Form und hat in der zweiten Mannschaft den Siegtreffer gegen den FC Cleeberg erzielt.
„Wir haben das Pokalspiel abgehakt, Hessenliga ist ohnehin für uns das wichtigste Thema“, sagt TSV-Torwart Sebastian Vogl. „Ich bin froh, dass RW Hadamar beim 2:3 in Stadtallendorf gepatzt hat und wir weiterhin unseren Zehn-Punkte-Vorsprung haben. Das Polster wollen wir beibehalten, wenn nicht sogar ausbauen! Mir ist es persönlich wichtig, unsere überragenden Defensiv-Leistungen aus der Hessenliga weiter zu führen und zu Null zu spielen!“

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