Gruppenliga Wiesbaden: Die Lage

Lange war die Spitzengruppe in der Gruppenliga Wiesbaden breit und ausgeglichen besetzt, doch in den vergangenen Wochen setzten sich zwei Teams entscheidend ab: Vor allem der SV Niedernhausen enteilte der Konkurrenz und steht nach einer beeindruckenden Siegesserie mit 49 Punkten verdient auf Platz 1! Die einzige Mannschaft, die da noch mithalten konnte, war TuRa Niederhöchstadt, die vor allem in der Fremde beeindruckte und bislang alle Auswärtsspiele für sich entscheiden konnte. Mit 45 Punkten liegt die TuRa zumindest noch in Schlagdistanz zum SVN. Diese beiden Teams werden den Titel wohl unter sich ausmachen.

Dahinter steht mit der SG Bremthal das Überflieger-Team der Liga. Satte 39 Punkte sammelte die Mannschaft von Daniel Fröhlich bereits und scheint damit noch lange nicht genug zu haben. Wenn die Bremthaler so weiter machen, ist der 3. Platz durchaus realistisch. Dahinter folgt eine breite Verfolgergruppe, wobei jedes Team bereits eine kleine oder auch größere Schwächephase hinter sich hatte und deshalb auch den Anschluss an die ersten beiden Plätze verloren hat. Die SG Hausen/Fussingen/Lahr ist 4, der SV Wallrabenstein 5., Germania Weilbach auf Rang 6, die SG Hoechst 7. Und der RSV Weyer auf Platz 8.

Danach beginnt quasi schon die Abstiegszone, denn mit einem Blick auf die Verbandsliga Mitte, ist die Anzahl der direkten Absteiger noch sehr ungewiss. Zahlreiche Kandidaten für die Gruppenliga kämpfen noch ums Überleben.  Platz 9 hat aktuell der FSV Winkel inne. Wie lange das so bleibt, ist aber mehr als fraglich. Die Spielerflucht hat noch vor der Winterpause eingesetzt und auch Trainer Nico de Rinaldis ist schon weg. Ob die 27 Punkte reichen, dürfte bezweifelt werden. Die Kenner der Liga trauen Winkel nicht mehr viele Punkte zu! Den 10. Platz belegt aktuell der FC Lorsbach, dahinter folgen die Wiesbadener Aufsteiger FC Bierstadt und TuS Nordenstadt, der nach famosem Start und einigen Ausfällen abstürzte. Für beide heißt es im kommenden Jahr weiter fleißig zu punkten, um den Klassenerhalt zu schaffen. Beide Teams haben aber wohl das Potenzial, das zu schaffen. Das gleiche gilt für den SV Zeilsheim und den FC Dorndorf, die beide deutlich hinter den Erwartungen zurückhinken, im neuen Jahr aber aufholen werden.

Dahinter wird es richtig eng: Die SG Walluf und die TSG Wörsdorf werden sich mit allen Mitteln gegen den drohenden Abstieg stemmen und wohl auch im Winter nachlegen. Dagegen gelten der SV Presberg und TuS Löhnberg bereits als sichere Absteiger.

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