Interview mit Andreas Strom, neuer Trainer der A1-Junioren von Germania Weilbach

Für die neue Saison konnte Germania Weilbach mit Andreas Strom einen sehr erfahrenen Jugendtrainer für die A1 verpflichten. Der Mittelkreis führte ein Interview mit dem neuen Trainer.

Mittelkreis: Wie kam es zu dem Kontakt zu Germania Weilbach?

Andreas Strom: Nach zwei Jahren Trainerpause, um die Akkus aufzuladen, meldete sich mit Thorsten Heckenmüller, aus dem Jugendausschuß des FC Eddersheim, ein alter Bekannter der für die letzten sieben Saisonspiele der abstiegsbedrohten B1, einen neuen Trainer als Feuerwehrmann suchte. Obwohl dort ein schwieriges Mannschaftsgefüge auf mich wartete, konnte das Ruder dennoch in die richtige Richtung gewendet werden und durch den Aufstieg der B1 von Germania Weilbach, konnte der Abstieg noch verhindert werden. Für die Saison 2012/2013 wollte ich aber eine A1 trainieren, was bei Germania Weilbach durch den Abgang des bisherigen Trainers möglich war und bereits nach dem ersten Gespräch mit dem sportlichen Leiter Bernd Gruda, waren wir uns einig. Ich freue mich sehr auf die Aufgabe in der führenden Jugendabteilung im MTK und möchte den Weg in den kommenden Jahren erfolgreich mitbestimmen.

Mittelkreis: Wer unterstützt dich bei der Aufgabe?

Andreas Strom: Mit Marc Urban ist ein alter Weggefährte aus gemeinsamer Zeit als Aktive an meiner Seite und wir arbeiteten bereits bei Germania Schwanheim im Jugendbereich  zusammen. Marc Urban war nun einige Jahre als Chefcoach bei Germania Weilbach tätig und blieb dem Verein trotz Angebote anderer Vereine treu.

Mittelkreis: Wie verlief die Personalplanung für die Saison 2012/2013?

Andreas Strom: Der größte Teil der Mannschaft war bereits in der vergangenen Saison für die A1 in Weilbach am Ball und belegte einen hervorragenden 3. Platz in der Gruppenliga Wiesbaden, was natürlich Begehrlichkeiten bei der Konkurrenz weckt. Der große Erfolg ist, dass jegliche Abgänge verhindert werden konnten. Von den Zugängen kann man wohl Michael la Quatra, der von der JSG Kriftel/Lorsbach zu uns kam, als Königstransfer bezeichnen.

Mittelkreis: Wie sieht das Mannschaftsgefüge aus?

Andreas Strom: Marcel Friedrich wurde vom Trainerteam als Kapitän bestimmt und ist für seine Mannschaftskameraden, selbst in der kleinsten Trainingsübung ein Vorbild. Hier haben wir einen Spieler mit Hessenligaformat in unseren Reihen. Aber auch Spieler wie Luca Magliari, Philipp Remsperger oder Maik Bernecker sind echte Führungsspieler und mit Marc Mattern sind wir in Besitz eines grandiosen Goalgetters.

Mittelkreis: Wer ist aus deiner Sicht der Favorit in der Gruppenliga?

Andreas Strom: Leider hat die A1 des FV Biebrich 02 nach der verdienten Meisterschaft in der vergangenen Saison, in den Aufstiegsspielen den Kürzeren gezogen, ist aber auch aufgrund der Tatsache, dass nun Spieler mit Hessenligaerfahrung aus der B-Jugend aufgerückt sind, der Topfavorit.

Mittelkreis: Wer spielt aus deiner Sicht gegen den Abstieg?

Andreas Strom: Die verbliebenen Mannschaften aus dem MTK aber auch Aufsteiger Spvgg 07 Hochheim, sollten das Zeug haben, nichts mit den Abstiegsrängen zu tun zu haben.

Mittelkreis: Wie verlief bis jetzt die Vorbereitung?

Leider machten uns die unterschiedlichen Urlaubszeiten unserer Spieler aber auch etliche Verletzungen zu schaffen. Eine Vorbereitung nach Wunsch konnte nicht immer durchgezogen werden aber dieses Schicksal teilen etliche andere Mannschaften auch. Neben erfolgreichen Tests gegen die A1 des Verbandsligisten SVW Mainz und die Aktiven des FSV Nieder-Olm gab es auch aus beschriebenen Gründen, ein negatives Ergebnis gegen Viktoria Preußen Frankfurt. In denen verbleibenden Zeit stehen noch einige Testspiele an und insgesamt sind wir auf dem richtigen Weg.

Der Mittelkreis wünscht der A1-Jugend eine erfolgreiche Saison.

3 Kommentare von "Interview mit Andreas Strom, neuer Trainer der A1-Junioren von Germania Weilbach"

  1. Lucas's Gravatar Lucas
    10. August 2012 - 10:34 | Permalink

    Ich bin ein sehr interessierter Leser vom mittelkreis aber ich muss ehrlich sagen das ich es sehr traurig das man fast gar nichts über den aufstieg der Bjugend liesst bzw mal ein Interview von dieser Mannschaft zu lesen ! Trotzdem Super interview und mach mt weiter so !

    • 11. August 2012 - 20:43 | Permalink

      Hallo Lucas,
      es ist für mich kein Problem einen Bericht oder Interview von der B-Jugend zu erstellen. Frage doch einmal deinen Trainer ob er für ein Interwiev bereit ist. Er kann sich gerne bei mir melden.
      Mit sportlichen Grüßen
      Karsten Kilb

      • 26. August 2012 - 03:58 | Permalink

        Hey Christoph,dein Artikel hat mich ziemlich bwgeet, ich kann deinen Entschluss aber ziemlich gut nachvollziehen, wenn ich ihn auch sehr schade finde.Ich mf6chte aber versuchen dir etwas Mut zuzusprechen. Es muss doch nicht Schluss sein mit dem Fudfball. Du schreibst, der Fudfball war ein grodfer Teil deiner Freizeit und du hast ganz viele Kontakte in deinem Verein Mensch, nutze sie! Hast du schon mal dran gedacht dein Fudfballwissen weiter zu geben? Kinder zu trainieren? Kannst du dir das vorstellen???Jemand, der so den Fudfball gelebt hat, wie du, so viel Spadf am diesem Sport hat, wie du ( und das obwohl du sehr selbstkritisch zu dir bist) we4re doch das beste was Kindern die den Fudfball erlernen wollen, passieren kann.Wenn du selbst von dir sagst, du we4rst schlecht (was ich so nicht ganz hinnehmen kann), versuch es doch besser zu machen, forme Kinder! Versuch ihnen beizubringen, was du vielleicht nie erlernen konntest. Es gibt heute so viele Mf6glichkeiten sich auch noch zuse4tzliches Wissen anzueigenen um es dann zu vermitteln.Ich selbst habe auch frfcher als Knaben- und Schfclerspieler nie so trainiert wie es heute von mir praktiziert wird. Man muss umdenken Runden laufen ist nicht mehr. Aber du kannst Kindern soviel mit geben und selbst ffcr dich soviel dabei mitnehmen.Ich kann dir nur den Rat geben, sprich mit deinen Verantwortlichen in deinem Verein. Wenn sie gut aufgestellt sind, werden sie dir alle Mf6glichkeiten bieten dem Fudfball doch treu bleiben zu kf6nnen. Und Mf6glichkeiten gibt es ganz ganz viele. Selbst deinen Chef kf6nntest du mit einbinden er wird zufrieden sein, dass du deine Knochen schonst ffcr deine Arbeit vielleicht honoriert er ja das sogar irgendwann in dem er mal nen neuen Trikotsatz ffcr deine Mannschaft sponsort Glaub mir mal diese gesellschaftliche Arbeit wird ganz anders angesehen, als wenn du Fudfball selber spielst.Alles hinzuschmeidfen und aufzugeben ist aber der falsche Weg, das solltest du als Fudfballer gelernt haben.liebe Grfcdfe aus Berlin-Pankow Mario

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