A-Junioren Kreispokal: Germania Weilbach überlegen eine Runde weiter

JSG Kelkheim/Hornau unterliegt 0:7 gegen Germania Weilbach in der ersten Runde des Kreispokals:

Dem Mittelkreis erreichte dazu ein Spielbericht aus Weilbach:

Nachdem das erste Spiel in der Punktrunde der Hitze zum Opfer gefallen ist, war das Pokalspiel der erste komplette Pflichtspieleinsatz.

Obwohl die Gastgeber den klassenhöheren Gegner vom Anpfiff weg unter Druck setzen wollten, bekamen sie keinen Zugriff aus das von Weilbach geschickt vorgetragene Kombinationsspiel. In der 11. Minute wurde durch Marc Mattern die dritte gute Einschussmöglichkeit eiskalt und mit der ihm eigenen Ruhe am Ball, zur Führung genutzt.

In der 16. Minute schloss wiederum Mattern eine blitzsaubere Kombination zum beruhigenden 2:0 ab. Nun war nur noch die Weilbacher Germania präsent und zeigte in weiten Phasen was in der Truppe steckt. Daniel Sikorski vollstreckte in der 27. Minute mit links ins lange Eck zum 3:0 und Michael la Quatra, der ein unheimliches Pensum absolvierte, traf ebenfalls mit links aus der Drehung, haargenau neben den Pfosten zum 4:0.

In der zweiten Hälfte wurde die Marschroute, Kräfte sparen ausgegeben, was den Gegner in den Anfangsminuten etwas besser aussehen ließ, ohne das dadurch Gefahr für das Tor der Germania entstand. Torhüter Markus Hütel konnte die Situationen, die sich trotz der guten Abwehrarbeit ergaben mit Bravour lösen. Der eingewechselte Roschdi Abdelali konnte in der 48. Minute auf 5:0 erhöhen. In der 67. Minute war dann wieder Michael la Quatra an der Reihe und vollendete einen mustergültig vorgetragenen Konter zum 6:0.

In der 74. Minute war dann unser Capitano Marcel Friedrich dran, der im Anschluss an einen Eckball sehenswert volley einnetzte.

Fazit: Alles in allem ein gelungener Vortrag, gegen einen Gegner der jederzeit darum bemüht war alles zu geben. Einzige Wehrmutstropfen waren die leichte Muskelverletzung von Philipp Remsperger, der wohl am Wochenende ausfällt und die unnötige rote Karte für Roschdi Abdelali, eine Minute vor Spielende auch wenn der immer giftige und leider zu provokativ auftretende Spielführer der Gastgeber seinen Teil zu dieser Situation betrug. Insgesamt ist man auf Weilbacher Seite auf der Spur und hätte bei besserer Chancennutzung das Ergebnis noch deutlicher gestalten können, doch auch die Gastgeber hätten zumindest einen Ehrentreffer verdient gehabt.

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