Kreisliga AB: „Gerade noch mal gut gegangen!“ – Interview mit Jürgen Hablawetz (Spielausschuss DJK-TSV Stadtprozelten)

Der DJK-TSV Stadtprozelten hat – wie viele andere Mannschaft auch – in der Kreisliga AB relativ lange um den Klassenerhalt bangen müssen. In der Schlussrechnung sprang schließlich doch ein versöhnlicher Tabellenplatz heraus. Wir sprachen mit Jürgen Hablawetz – Spielausschussmitglied beim DJK-TSV – über die abgelaufene Saison und die anstehenden Aufgaben 2013/2014.

Mittelkreis: Hallo Jürgen! Die Saison 2012/2013 ist Geschichte! Was ist dein Saisonfazit für eure Mannschaft in der Kreisliga AB?

Jürgen Hablawetz: Unsere Mannschaft hat in der abgelaufenen Saison den 6. Tabellenplatz erreicht. Normalerweise ist dies eine Tabellenregion, in der man vom „gesicherten Mittelfeld“ spricht. Aber wir mussten lange um den Klassenerhalt kämpfen und haben erst am vorletzten Spieltag in Haibach die 40-Punkte-Marke geknackt. Das Fazit lautet also „gerade noch mal gut gegangen“.

Mittelkreis: Was ist Dir aus der abgelaufenen Runde und den absolvierten Begegnungen positiv, was negativ im Gedächtnis geblieben?

Jürgen Hablawetz: Ich möchte mal mit dem Negativen beginnen: Das sind die vielen verletzten Spieler, die wir in der Rückrunde zu beklagen hatten. Im Schlussspurt hatten wir teilweise 10-12 verletzte Akteure und wir mussten sogar zwei Spiele der II. Mannschaft absagen.

Positiv ist natürlich, dass wir trotzdem die wichtigen Spiele beim VfR Großostheim und daheim gegen die DJK Hain gewinnen konnten. Ich muss unseren Spielern für diese Leistung ein großes Kompliment machen und freue mich, dass die Jungs aus der 2. Mannschaft zeigen konnten, dass auf sie absoluter Verlass ist.

Das Abschneiden der 2. Mannschaft, die relativ früh den Klassenerhalt in der A-Klasse geschafft hat, ist natürlich auch „positiv“ in meinem Gedächtnis hängen geblieben.

Mittelkreis: Wie beurteilst du insgesamt das Niveau der Spielklasse innerhalb der abgelaufenen Spielzeit?

Jürgen Hablawetz: Das Niveau der Kreisliga ist meiner Meinung nach seit 4-5 Jahren sehr hoch. Außerdem war die Liga wieder relativ ausgeglichen, was den Mittelfeldbereich der Tabelle angeht. Oben konnten sich die beiden spielstärksten Mannschaften behaupten und mussten in einem Entscheidungsspiel den Meister ausspielen. Bis Platz fünf waren die Teams früh gesichert und am anderen Ende der Tabelle waren drei Mannschaften recht vorzeitig abgestiegen. Der Rest musste wegen der verschärfen Abstiegsregelung bis zum Schluss um den Klassenerhalt zittern.

Mittelkreis: Wie laufen die Planungen für die kommende Runde – welche personellen Änderungen gibt es bereits zu vermelden und was ist in der Vorbereitung geplant?

Jürgen Hablawetz: Der Trainingsplan für die Vorbereitung steht. Höhepunkt wird ein 3-tägiges Trainingslager in Österreich sein. Personelle Änderungen wird es geben, aber vermelden möchte ich noch nichts. Bis zum 30. Juni ist die heiße Phase. Erst danach weiß man, wer in der kommenden Runde noch an Bord ist.

Mittelkreis: Was wünschst du Dir für die kommende Saison im Bezug auf deine Mannschaft und den gesamten Verein? Wie wird die Zielsetzung aussehen?

Jürgen Hablawetz: Ich wünsche mir, dass unsere beiden Mannschaften im nächsten Jahr etwas mehr Glück mit Verletzungen haben. Das war schon heftig in dieser Saison und kommt so hoffentlich nicht mehr vor. Dann sollte es möglich sein, im nächsten Jahr die Punkte, die für den Klassenerhalt nötig sind, etwas früher zu holen.

Mittelkreis: Danke Jürgen für das Interview!

Schreibe einen Kommentar